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Konsequenzen nach Reizgas-Vorfall

Gifhorn / Sassenburg Konsequenzen nach Reizgas-Vorfall

Gifhorn/Sassenburg. Der Reizgas-Vorfall an der Freiherr-vom-Stein-Schule ist der zweite dieser Art in kurzer Zeit im Kreis Gifhorn. Anfang Dezember musste die IGS Sassenburg wegen einer Pfefferspray-Attacke evakuiert werden. Die 13-jährige Verursacherin ist inzwischen nicht mehr an der Schule.

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Freiherr-vom-Stein-Schule: Eine 15-Jährige löste am Dienstag eine Reizgasflasche aus - jetzt muss die Neuntklässlerin mit Konsequenzen rechnen.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorn. Folge des Vorfalls vom 7. Dezember war eine Klassenkonferenz, berichtet IGS-Schulleiter Rolf-Dieter Maskus. Dort sei beschlossen worden, dass das Mädchen die Schule verlassen muss. Das habe sich allerdings erübrigt, weil die Familie sowieso aus dem Einzugsbereich der Schule weggezogen sei.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Maskus. Begründung für die konsequente Entscheidung der Klassenkonferenz: Das Hantieren mit dem Pfefferspray „ist keine Bagatelle. So spielt man nicht mit der Gesundheit der Klassenkameraden.“ Ein „aus Versehen“ ergebe auch nicht so eine Wirkung. Außerdem habe das Mädchen sich bis zur Konferenz nicht entschuldigt. Jugendliche dürften durchaus daneben greifen, müssten dann aber auch dafür gerade stehen.

„Es geht seinen Gang nach dem niedersächsischen Schulgesetz.“ Mehr sagt Rektor Dr. Detlef Eichner nicht, wie die Freiherr-vom-Stein-Schule auf den Vorfall vom Dienstag reagieren wird. Sieben Mitschüler wurden leicht verletzt, als eine Neuntklässlerin eine Reizgasflasche auslöste. Dass die 15-Jährige CS-Reizgas dabei hatte, sei ein Ausnahmefall, sagt Eichner. Gleichwohl erinnert er daran, dass es verboten sei. Auch Maskus sagt: „Pfefferspray hat an der Schule nichts zu suchen.“

rtm

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Freiherr-vom-Stein-Schule: Sieben Schüler wurden durch Reizgas leicht verletzt.

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