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Gifhorn Stadt Kompromiss für Bohlweg
Gifhorn Gifhorn Stadt Kompromiss für Bohlweg
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14:52 24.07.2014
Niveaugleicher Gehweg oder Hochbord?: Der Bauausschuss beriet die Ausbauvarianten für den Bohlweg. Quelle: Christina Rudert
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Christoph Volmer vom Planungsbüro Kepper stellte verschiedene Ausbauvarianten vor: Gehwege mit Hochborden an beiden Straßenseiten, keine Hochborde, gepflastert oder asphaltiert, mit Bäumen und Aufpflasterungen oder ohne. Die Politiker diskutierten intensiv das Thema Gehwege. Während Wolfgang Schilly (CDU) sich ebenso wie Friedhelm-Hubertus Voigt aus Sicherheitsgründen für Hochborde aussprach, argumentierte Bürgervertreter Uwe Karls mit einer Scheinsicherheit, Peter Zimmermann (SPD) verwies auf eine schmale Fahrbahn. „Im Begegnungsverkehr ist es sinnvoll, einen niveaugleichen Gehweg als Ausweichfläche zu haben.“

Der Ausschuss einigte sich auf einen Kompromiss: Hochbord auf der Nordseite, ebenerdiger Gehweg auf der Südseite. Weil Pflaster einfacher in der Unterhaltung ist - und auch noch kostengünstiger -, sprach sich der Ausschuss dafür aus, die ebenerdige Gehwegfläche soll farblich abgehoben sein. Verwaltungsleiter Gunnar Windmüller schlug vor, analog zu den anderen Straßen in Isenbüttel die Fahrbahn grau zu pflastern, den Gehweg rot. Bäume und Aufpflasterungen wünscht der Ausschuss nicht, die Straßenbeleuchtung soll auf dem Gehweg mit Hochbord aufgestellt werden.

Als Kostenpunkt hatte Volmer 445.000 Euro für eine Variante mit Hochbord-Gehwegen auf beiden Straßenseiten und 415.000 Euro für eine niveaugleiche Variante angesetzt. Der Beschlussvorschlag des Ausschusses wird also irgendwo dazwischen liegen.

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