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Kommunen rüsten sich für Zukunft

Gifhorn Kommunen rüsten sich für Zukunft

Gifhorn. Gemeinsam Antworten auf die demografische Entwicklung finden, die Inklusion angehen und die kommunale Selbstverwaltung stärken: Mit dem Programm „Gemeinde 5.0“ geht der Niedersächische Städte- und Gemeindebund diese Aufgaben an. In Gifhorns Stadthalle sagte Ministerpräsident Stepahn Weil seine Unterstützung für das Projekt zu.

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„Partner der kommunalen Selbstverwaltung“: Ministerpräsident Stephan Weil sprach am Mittwoch in Gifhorns Stadthalle.

Quelle: Photowerk (mpu)

„Wir sehen uns als Partner der kommunalen Selbstverwaltung“, erklärte Weil vor mehr als 700 Bürgermeisterinnnen, Bürgermeistern, Landtagsabgeordneten und Ratsmitgliedern aus ganz Niedersachsen. „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung“, stellte der Landesvater mit Blick auf „eine sehr deutliche Stabilisierung der kommunalen Finanzlage und der damit verbundenen Handlungsfähigkeit“ fest.

„Die jüngere Bevölkerung im ländlichen Raum schwindet“, rief Weil die Städte und Gemeinden auf, in Sachen demografische Entwicklung gemeinsam mit dem Land Konzepte zu entwickeln. „Jetzt ist der Zeitpunkt dafür, dass sie Projekte schmieden“, bot Weil die Kooperation mit den Landesbeauftragten an.

Bildung und Qualifizierung nannte Weil als „Schlüsselthemen“, zudem müsse müsse eine gute Breitbandversorgung in Niedersachsen überall bis zum Ende dieses Jahrzehnts umgesetzt werden. ÖPNV, Pflegestruktur und Schullandschaft: Themen, die das Land gemeinsam mit Städten und Gemeinden auf den Weg bringen will.

Die Bedeutung kommunaler Selbstverwaltung und Bürgerbeteiligung unterstrich in seiner Rede auch Landtagspräsident Bernd Busemann, der gemeinsam mit Innenminister Boris Pistorius und Sozialministerin Cornelia Rundt zu den prominenten Teilnehmern der gestritgen Versammlung gehörte.

„Man braucht immer eine starke Gemeinschaft - alleine kommt man nicht voran“, lobte Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich die Arbeit des Städte- und Gemeindebundes.

ust

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