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Knöllchen-Ärger in Halteverbotszonen

Gifhorn Knöllchen-Ärger in Halteverbotszonen

Gifhorn. Den Schilderwald im Gifhorner Stadtgebiet entrümpeln: Darum setzt das Ordnungsamt seit mehr als einem Jahr auf Halteverbotszonen. „Doch noch immer haben sich einige Autofahrer nicht daran gewöhnt“, sagt Fachbereichsleiterin Elke Rohrbeck. Sie weist in diesem Zusammenhang die Kritik einer Vollbüttelerin zurück.

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Halteverbotszonen in der Gifhorner Innenstadt: Noch immer haben sich viele Autofahrer nicht daran gewöhnt - und kassieren Knöllchen.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Gegenüber der AZ hatte sich Annemarie Lindwurm aus Vollbüttel darüber beschwert, dass sie ihren Wagen am 1. September nahe der Bleiche auf einer freien Fläche abgestellt und nur wenig später ein Verwarngeld erhalten habe - obwohl ihr Auto den Verkehr nicht behindert habe. Für sie sei es nicht ersichtlich gewesen, wo die Halteverbotszone beginne und ende. Auch einen roten „Knöllchen-Zettel“ habe sie nicht hinter ihrem Scheibenwischer vorgefunden. Darum habe sie am 5. September noch einmal an gleicher Stelle geparkt und prompt ein weiteres Verwarngeld kassiert.

„Nur an den Grenzen einer Halteverbotszone werden Schilder aufgestellt - in den so gekennzeichneten Gebieten gibt es keine einzelnen Halteverbotsschilder mehr, Autos dürfen nur noch auf markierten Flächen stehen“, erklärt Rohrbeck. Der Campus am Christinenstift und Klinikum sei schon seit fast zwei Jahren solch eine Halteverbotszone, ebenso der Bereich Torstraße und Cardenap. Seit Herbst 2015 ist auch die Innenstadt zwischen Xanthistraße und Hindenburgstraße Halteverbotszone, sagt die Fachbereichsleiterin.

Ähnlich wie in einer Tempo-30-Zone sei der Autofahrer in der Pflicht, auf die entsprechende Beschilderung zu achten.

„Rote Knöllchen hinter den Scheibenwischer stecken - dazu ist die Stadt nicht gesetzlich verpflichtet“, weist Rohrbeck einen weiteren Kritikpunkt der Vollbüttelerin zurück.

ust

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