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Knesebeck bekommt Deutsches Böttcher- und Küfermuseum

Altes Handwerk erhalten Knesebeck bekommt Deutsches Böttcher- und Küfermuseum

Das Böttcherhandwerk ist so gut wie ausgestorben, handgefertigte Fässer oder Eimer aus Holz gibt es kaum noch, In Knesebeck gibt es jetzt konkrete Pläne, das traditionelle Handwerk wieder lebendig werden zu lassen. Auf dem Grundstück von Heinrich Gades entsteht bis 2012 das Deutsche Böttcher- und Küfermuseum.

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Knesebecker für das Deutsche Böttcher- und Küfermuseum: Dr. Heinrich Gades (v.l.), Heinrich Gades, Christel Gades und Heimatvereinsvorsitzender Heinrich Wolter.

Quelle: Albroscheit

Der Knesebecker Böttchermeister Heinrich Gades hat für die Einrichtung des Museums sein Vermögen in eine Stiftung überführt, seine Kinder verzichten auf ihr Erbe. „Ich habe das Handwerk von der Pike auf gelernt“, sagt er. „Ich möchte nicht, dass das alles verloren geht.“
Die Planung des Museums liegt in der Hand des Heimat- und Kulturvereins Knesebeck sowie der just be agency und dem Gestaltungsbüro Ikon. „Wir wollen keine alten Fässer in verstaubten Vitrinen“, sagt just-be-Geschäftsführerin Astrid Elisat.
Die Sammlung von Heinrich Gades wird dabei den Ausgangspunkt für das Museum bilden. Ergänzt wird sie in Gades Werkstatt auf einer Fläche von 500 bis 700 Quadratmetern durch weitere Ausstellungsstücke. Geplant ist ein Streifzug durch die jahrhunderte alte Tradition des Böttcher- und Küferhandwerks. Das Museum soll zudem als außerschulischer Lernort etabliert werden. Dafür gibt es auch Mitmachaktionen. „Wir wollen Strahlkraft über die Region hinaus entwickeln“, sagt Heinrich Wolter.
Derzeit laufen die Planungen für das endgültige Konzept und es werden Vernetzungen mit anderen touristischen Angeboten der Region geprüft. Ab Frühjahr 2011 soll die Werkstatt von Heinrich Gades umgebaut werden. Geplant sind Investitionen im sechsstelligen Bereich.

alb

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