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Klinikum-Verkauf: Betriebsrat hat „schlimmste Befürchtungen“

Gifhorn Klinikum-Verkauf: Betriebsrat hat „schlimmste Befürchtungen“

„Das ist eine Katastrophe.“ Völlig entsetzt ist Hubertus Lux, Betriebsratsvorsitzender des Klinikums Gifhorn, über die Umstände des Verkaufs von 43 Rhön-Kliniken an die Fresenius-Tochter Helios. Auch für Gifhorn gelte nach diesem Deal: „Es gibt keine Absicherung der Arbeitnehmer und keine Standortsicherung“, so Lux.

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Klinikum Gifhorn: Die Belegschaft befürchtet nach dem Verkauf an Helios arge Verschlechterungen.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Diese Auskunft hätten die Mitarbeiter-Vertreter während einer Konzernbetriebsratssitzung vom Rhön-Vorstandsvorsitzenden erhalten, an der auch Hubertus Lux teilnahm. Die Kaufverträge seien bereits unterzeichnet. „Wir haben die schlimmsten Befürchtungen, dass der Personalabbau weitergeht und dass kein Mitarbeiter die Sicherheit hat, dauerhaft in den jetzt existierenden arbeitsvertraglichen Verhältnissen weiterbeschäftigt zu werden“, so Lux. In der Gifhorner Klinikum GmbH gebe es immerhin 800 Mitarbeiter.

Bis zum 1. Januar 2014 bleibe alles, wie es ist. Aber: „Danach wird jeder Stein umgedreht“, ist Lux sicher.

Deshalb fordere die Gewerkschaft Verdi gemeinsam mit dem Betriebsrat einen Absicherungs-Tarifvertrag sowie einen Standort-Tarifvertrag. „Wir wissen aber nicht, wie sich Helios zu dieser Frage stellt.“

Und Lux hat noch eine schlechte Nachricht: „Leider wird das Projekt Outsourcing des Labors weiter betrieben“, bedauert der Betriebsratschef, der auch die Politik in der Pflicht sieht. Der Kreistag hat 2005 den Verkauf an Rhön beschlossen. Lux hat jetzt die Beiratsmitglieder aufgefordert, Stellung zu beziehen.

fed

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