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Gifhorn Stadt Klinikum-Verkauf: Betriebsrat hat „schlimmste Befürchtungen“
Gifhorn Gifhorn Stadt Klinikum-Verkauf: Betriebsrat hat „schlimmste Befürchtungen“
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23:00 20.09.2013
Klinikum Gifhorn: Die Belegschaft befürchtet nach dem Verkauf an Helios arge Verschlechterungen. Quelle: Photowerk (Archiv)
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Diese Auskunft hätten die Mitarbeiter-Vertreter während einer Konzernbetriebsratssitzung vom Rhön-Vorstandsvorsitzenden erhalten, an der auch Hubertus Lux teilnahm. Die Kaufverträge seien bereits unterzeichnet. „Wir haben die schlimmsten Befürchtungen, dass der Personalabbau weitergeht und dass kein Mitarbeiter die Sicherheit hat, dauerhaft in den jetzt existierenden arbeitsvertraglichen Verhältnissen weiterbeschäftigt zu werden“, so Lux. In der Gifhorner Klinikum GmbH gebe es immerhin 800 Mitarbeiter.

Bis zum 1. Januar 2014 bleibe alles, wie es ist. Aber: „Danach wird jeder Stein umgedreht“, ist Lux sicher.

Deshalb fordere die Gewerkschaft Verdi gemeinsam mit dem Betriebsrat einen Absicherungs-Tarifvertrag sowie einen Standort-Tarifvertrag. „Wir wissen aber nicht, wie sich Helios zu dieser Frage stellt.“

Und Lux hat noch eine schlechte Nachricht: „Leider wird das Projekt Outsourcing des Labors weiter betrieben“, bedauert der Betriebsratschef, der auch die Politik in der Pflicht sieht. Der Kreistag hat 2005 den Verkauf an Rhön beschlossen. Lux hat jetzt die Beiratsmitglieder aufgefordert, Stellung zu beziehen.

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Wesendorf. Die Samtgemeinde scheint keine glückliche Hand bei der Suche nach einer neuen Sozialunterkunft zu haben für Menschen, die vorübergehend wegen eines Schicksalsschlages ein Dach über dem Kopf brauchen. Auch bei der jetzt angedachten Lösung gibt es Ärger.

23.09.2013

Meinersen. Die Kinder der Meinerser Ameisen-Grundschule freuen sich über eine nagelneue Spiele-Tonne. Gestern wurde sie - gefüllt mit zahlreichen Spielgeräten - in Betrieb genommen. Zur Verfügung gestellt wurde die Spiele-Tonne von der Volksbank BraWo. „Eigentlich liegt unsere Schule nicht in deren Einzugsbereich“, so Konrektorin und Sportlehrerin Katrin Alm. „Dennoch haben wir uns beworben und diese Ausstattung erhalten.“

20.09.2013

Grußendorf. „Wir suchen Großeltern“, sagt Corina Hintsche. Die 34-jährige Grußendorferin und ihr Mann Sascha (36) haben drei Kinder. Die sind zwei, fünf und acht Jahre alt - zwei Jungs und ein Mädchen. Und so erklären sie ihre eher ungewöhnliche Suche: „Wir fänden es schön, wenn jemand sonntags mit uns am Tisch sitzt und Kaffee trinkt - und die Kinder das Gefühl hätten, Großeltern wären dabei.“

23.09.2013
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