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Gifhorn Stadt Kleines OHG muss nicht nach Isenbüttel umziehen
Gifhorn Gifhorn Stadt Kleines OHG muss nicht nach Isenbüttel umziehen
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23:00 19.11.2013
Protest im Schulausschuss: Das kleine Otto-Hahn-Gymnasium muss nicht nach Isenbüttel umziehen. Räume am Hauptstandort sind eine Alternative. Quelle: Photowerk (cc)
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„Lasst das OHG nicht ausbluten“, „Keine Auslagerung“ und „Stoppt den Wahnsinn“: Mit Plakaten zeigten die kleinen und großen Demonstranten Politik und Verwaltung, was sie von einem Umzug in die Isenbütteler Grundschule halten.

Die CDU hatte bereits vor der Sitzung deutlich Position bezogen: Eine Verlagerung der 5. und 6. Jahrgänge des OHG nach Isenbüttel dürfe es nicht geben.

Vor der Debatte überraschte die SPD mit einem Antrag: Während der im Sommer 2014 beginnenden und zweijährigen Sanierungsphase könne der OHG-Nachwuchs in den bereits am Lehmweg vorhandenen Container-Trakt einziehen. Dessen Sanierungskosten bezifferte die Verwaltung auf 45.000 Euro.

Für den von Karen Wachendorf (SPD) präsentierte Antrag gab‘s im Anschluss jedoch keine Mehrheit. Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter stimmten mit der CDU, für die Ausschussmitglied Walter Schulze geforderte hatte: „Die Unterbringung muss in Räumen in der Nähe des Haupthauses erfolgen.“ Dabei ließ Schulze ganz bewusst die Frage offen, ob Container aufgestellt oder ein Anbau errichtet werden soll. Diesen Prüfauftrag bekam die Verwaltung.

Während der Sanierungsphase am Lehmweg muss auch die IGS - sie soll ab Sommer 2014 fünf Parallelklassen einschulen - in die ehemalige Reuter-Realschule umziehen. Die Pestalozzi-Schule nutzt derweil das Gebäude der ehemalige Grundschule Sassenburg.

Zwei Millionen Euro sollen Baumaßnahmen für den Ganztagsbetrieb am OHG kosten. Vorplanungen laufen.

ust

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