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Kleiner Hund stirbt durch Giftköder

Schreckliche Tat in Kästorf Kleiner Hund stirbt durch Giftköder

Maureen Reichelt ist fassungslos, traurig und entsetzt. Unbekannte haben ihren kleinen Shih-Tzu-Rüden vergiftet. Der kleine Hund musste nach unsäglichen Qualen durch einen Veterinär eingeschläfert werden.

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Der Tierarzt konnte im nicht mehr helfen: Der Rüde Winz starb, nachdem er in Kästorf einen Giftköder gefressen hatte.
 

Quelle: Privat

Kästorf.  „Ich möchte andere Hundebesitzer aus Kästorf und Umgebung warnen“, ist die 36-Jährige davon überzeugt, dass der Tierquäler noch weitere Giftköder ausgelegt hat.

Die 36-jährige Kästorferin, die mit ihren Rüden mit dem Namen „Winz“ dreieinhalb Jahre besessen hat, geht davon aus, dass der Shih-Tzu das Gift beim Gassi-Gehen aufgenommen hat. „Möglicherweise war das Gift in einem kleinen Wäldchen oder in der Feldmark unweit des Kästorfer Kindergartens ausgelegt“, vermutet Maureen Reichelt.

Das Gift habe laut Tierarzt – es wurde eine Blutuntersuchung vorgenommen – bei dem Rüden zu einer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung und einer akuten Niereninsuffizienz geführt. „Unser Hund hat nicht mehr gefressen und ist von sechs auf 3,5 Kilo abgemagert“, berichtet die Kästorferin.

Auch eine Infusion habe den kleinen Hund nicht mehr retten können. „Seine Atmung wurde immer flacher – es war für unseren Hund nur noch eine Quälerei“, so Reichelt. Am 12. Juli habe der Hund in der Tierarztpraxis des Westerbecker Veterinärs Dr. Avi Zokran eingeschläfert werden müssen. „Dort wurde uns mitgeteilt, dass in Gamsen/Kästorf ein weiterer Hund vergiftet worden ist“, so Reichelt, die bisher keine Anzeige bei der Polizei erstattet hat. „Die Chance, den Täter zu ermitteln, ist aussichtslos“, glaubt die Kästorferin.

„Wir haben keine Informationen bekommen,“, bezieht Kreis-Veterinär Dr. Mario Ruppert zu dem aktuellen Fall Position. Zudem sei die Angelegenheit Sache der Polizei.

Von Uwe Stadtlich

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