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Klaus Brinkmann entspannt an der Aller

Bundestagswahl: Die Kandidaten Klaus Brinkmann entspannt an der Aller

Wenn er einmal ganz alleine sein will, zieht es ihn zum Abschalten und Entspannen an die Aller: „In einem kleinen Wäldchen zwischen Gifhorn und Winkel ist mein Lieblingsplatz“, verrät Klaus Brinkmann (57), der für Gifhorns Linke in den Bundestag einziehen möchte.

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Ein Hobby: Klaus Brinkmann kandidiert bei der Bundestagswahl für die Linken.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. Der Gifhorner aus dem Hülsenhorst fühlt sich mit der Region eng verbunden – und verbringt einen Großteil seiner Freizeit in seiner Heimatstadt und im Kreisgebiet.

Brinkmann wurde in Weste im Kreis Uelzen geboren. „Mit meinen Eltern und mit meiner Schwester zog ich 1965 nach Gifhorn“, blickt der 57-Jährige zurück. 1966 erfolgte die Einschulung an der Stein-Schule, nach der Schulzeit machte Brinkmann eine Ausbildung im heutigen Einrichtungshaus Schwannecke in der Torstraße. „Damals war es ein kleines Kaufhaus – es gab sogar noch Kurzwaren“, erinnert sich Brinkmann. Im Anschluss war Brinkmann zwölf Jahre bei der Firma Rös in Gifhorn beschäftigt. 1990 wechselte er in die Antriebswellen-Fertigung bei VW. Heute ist Brinkmann als VW-Schwerbehinderten-Vertreter frei gestellt – 2019 geht’s in die passive Phase der Altersteilzeit.

Brinkmann ist Vater von drei Töchtern, die 18 bis 25 Jahre alt sind, und lebt heute mit seiner Lebensgefährtin Martina Bodenstein (58) – sie sitzt für die Linken im Stadtrat – in seinem Elternhaus. „Wald und Heidesee liegen direkt vor der Haustür, dort fühlen wir uns wohl“, sagt Brinkmann, der die tolle Umgebung auch nutzt, um mit seinen zwei Cockern Gassi zu gehen.

Liebevoll kümmert sich Brinkmann mit seiner Lebensgefährtin auch um seine neun Hühner und 22 Tauben. Wenn Zeit bleibt, schraubt der 57-Jährige auch an einem landwirtschaftlichen Holder-Einachser, Baujahr 1968. „Den habe ich günstig erworben, ich versuche nun einem Betriebserlaubnis zu erlangen, damit ich ein paar Runden auf der Straße drehen kann.“

Auf Tour gehen Brinkmann und seine Partnerin hin und wieder auch mit ihrem Motorrad, einer 1400er-Suzuki Intruder. „Wir entdecken gerade den Nordkreis – da gibt es viele tolle Ecken“, schwärmt der Gifhorner, der ebenso Science-Fiction-Bücher und – Filme liebt.

Vor seiner Zeit bei den Linken war Brinkmann übrigens Sozialdemokrat. Er trat 1996 in die SPD ein und war sogar Fraktionschef der Leiferder SPD. 2004 gab er sein Parteibuch zurück. „Die Agenda 2010 war der Grund“, erklärt Brinkmann, der sich seit 2015 im Linken-Kreisverband engagiert.

Von Uwe Stadtlich

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