Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Klaus Brinkmann entspannt an der Aller
Gifhorn Gifhorn Stadt Klaus Brinkmann entspannt an der Aller
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 16.08.2017
Ein Hobby: Klaus Brinkmann kandidiert bei der Bundestagswahl für die Linken. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Der Gifhorner aus dem Hülsenhorst fühlt sich mit der Region eng verbunden – und verbringt einen Großteil seiner Freizeit in seiner Heimatstadt und im Kreisgebiet.

Brinkmann wurde in Weste im Kreis Uelzen geboren. „Mit meinen Eltern und mit meiner Schwester zog ich 1965 nach Gifhorn“, blickt der 57-Jährige zurück. 1966 erfolgte die Einschulung an der Stein-Schule, nach der Schulzeit machte Brinkmann eine Ausbildung im heutigen Einrichtungshaus Schwannecke in der Torstraße. „Damals war es ein kleines Kaufhaus – es gab sogar noch Kurzwaren“, erinnert sich Brinkmann. Im Anschluss war Brinkmann zwölf Jahre bei der Firma Rös in Gifhorn beschäftigt. 1990 wechselte er in die Antriebswellen-Fertigung bei VW. Heute ist Brinkmann als VW-Schwerbehinderten-Vertreter frei gestellt – 2019 geht’s in die passive Phase der Altersteilzeit.

Brinkmann ist Vater von drei Töchtern, die 18 bis 25 Jahre alt sind, und lebt heute mit seiner Lebensgefährtin Martina Bodenstein (58) – sie sitzt für die Linken im Stadtrat – in seinem Elternhaus. „Wald und Heidesee liegen direkt vor der Haustür, dort fühlen wir uns wohl“, sagt Brinkmann, der die tolle Umgebung auch nutzt, um mit seinen zwei Cockern Gassi zu gehen.

Liebevoll kümmert sich Brinkmann mit seiner Lebensgefährtin auch um seine neun Hühner und 22 Tauben. Wenn Zeit bleibt, schraubt der 57-Jährige auch an einem landwirtschaftlichen Holder-Einachser, Baujahr 1968. „Den habe ich günstig erworben, ich versuche nun einem Betriebserlaubnis zu erlangen, damit ich ein paar Runden auf der Straße drehen kann.“

Auf Tour gehen Brinkmann und seine Partnerin hin und wieder auch mit ihrem Motorrad, einer 1400er-Suzuki Intruder. „Wir entdecken gerade den Nordkreis – da gibt es viele tolle Ecken“, schwärmt der Gifhorner, der ebenso Science-Fiction-Bücher und – Filme liebt.

Vor seiner Zeit bei den Linken war Brinkmann übrigens Sozialdemokrat. Er trat 1996 in die SPD ein und war sogar Fraktionschef der Leiferder SPD. 2004 gab er sein Parteibuch zurück. „Die Agenda 2010 war der Grund“, erklärt Brinkmann, der sich seit 2015 im Linken-Kreisverband engagiert.

Von Uwe Stadtlich

Gifhorn Stadt Drei Betreiber klagen gegen Schließungen - Die ersten Spielhallen sind schon dicht

Das Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags zum 1. Juli zeigt in Stadt und Kreis Gifhorn erste Wirkung. Einige Spielhallen sind geschlossen worden. Doch nicht alle Betreiber lassen sich die neuen Regeln gefallen. Das Verwaltungsgericht Braunschweig ist in mehreren Fällen eingeschaltet.

18.08.2017
Gifhorn Stadt Im Kreis Gifhorn sind die Mücken los - Regen und Hochwasser: Paradies für Plagegeister

Seit Wochen stehende Pfützen in Wäldern, auf Äckern und in Gärten: Ein Paradies für Stechmücken. Entsprechend präsent sind jetzt die Plagegeister und vermiesen manchem Gifhorner den Abend im Garten oder den Spaziergang im Wald.

15.08.2017

Lag es am roten Sofa im Café Aller? Oder an dem Lob für ehrenamtliches Engagement, das Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt am Montagabend gleich zu Beginn äußerte? Die Atmosphäre in dem gut gefüllten Café war trotz des ernsten Gesprächsthemas über Geflüchtete im Landkreis ganz entspannt.

15.08.2017