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Gifhorn Stadt Auch 50 Jahre nach der Einschulung wohnen viele noch in der Nähe
Gifhorn Gifhorn Stadt Auch 50 Jahre nach der Einschulung wohnen viele noch in der Nähe
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00:20 26.10.2018
Fröhliches Wiedersehen: 50 Jahre nach der Einschulung trafen sich jetzt ehemalige Mitschüler. Quelle: Maren Kiesbye
Kästorf

Petra Fazio und Martina Dünkler hatten die Organisation des Treffens in die Hand genommen: „Uns war aufgefallen, dass unsere Einschulung ziemlich genau 50 Jahre zurückliegt“, erklärte Fazio. „Und das wollten wir zum Anlass für ein allererstes Treffen seit der Schulentlassung nehmen.“ Schnell waren sämtliche Adressen der ehemaligen Mitschüler herausgefunden und Einladungen per Post verschickt. Erst trudelten die positiven Rückantworten schleppend ein, dann ging es Schlag auf Schlag. Und zur Feier des Einschulungsjubiläums hatten die Organisatoren sogar Mini-Schultüten für alle gebastelt.

13 Teilnehmer

Mitorganisatorin Martina Dünkler selbst hatte die weiteste Anreise, um beim Klassentreffen dabei zu sein, sie lebt in Munster. „Es gibt auch ehemalige Mitschüler in Helmstedt oder Wolfenbüttel, aber die allermeisten von uns sind tatsächlich in einem Zehn-Kilometer-Radius geblieben“, so Petra Fazio.

Die 13 Mitt-Fünfzigjährigen verbrachten einen schönen gemeinsamen Tag und Abend in Kästorf, erst wurde die ehemalige Grundschule Kästorf, heute Isetal-Schule, besichtigt, dann kehrten alle zum Essen, Bilder anschauen, Erinnerungen austauschen und gemütlichen Beisammensein ins Gasthaus Isetal ein.

Lehrer können nicht teilnehmen

Einziger Wermutstropfen des Treffens: Alle Anwesenden bedauerten sehr, dass die ehemaligen Lehrer der Grundschulklasse – Viereck und Füchsel – an diesem Treffen nicht mehr teilnehmen konnten.

Drei Jahre lang war die Klasse zur Kästorfer Grundschule gegangen, als Viertklässler dann wechselten sie zur Gamser Wilhelm-Busch-Schule.

Damals gab es an der Kästorfer Schule nur vier Räume, wovon einer als Werkraum genutzt wurde. So war nur Platz für drei ersten Schulklassen, ältere Schüler mussten vor der Kästorfer Schulvergrößerung zur Grundschule im Nachbarort umziehen.

Von Maren Kiesbye

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