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Klassenfahrt-Aus: 200 Schüler demonstrieren

Gifhorn Klassenfahrt-Aus: 200 Schüler demonstrieren

Die Gymnasiasten aus dem Kreis Gifhorn wollen wieder auf Klassenfahrt. Am Dienstag protestierten 200 von ihnen gegen den Boykott ihrer Lehrer.

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Groß-Demo in Gifhorn: 200 Gymnasiasten zogen Dienstag mit Plakaten durch die Innenstadt und machten ihrem Ärger über den Klassenfahrt-Boykott der Lehrer Luft.

Quelle: Cagla Canidar

Mit einer Großdemo protestierten am Dienstag Gymnasiasten aus dem Landkreis gegen den Klassenfahrten-Boykott ihrer Lehrer. 200 Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG), des Humboldt-Gymnasiums (HG) und des Meinerser Sybilla-Merian-Gymnasiums waren mit dabei.

Vom OHG am Dannenbütteler Weg marschierten die Protestzug-Teilnehmer - begleitet von Gifhorns Polizei - zum Marktplatz. „Kein Paris, ziemlich mies“, „Wir wollen nicht leiden, Klassenfahrten bleiben“, „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Fahrten klaut“ und „Dialog“: Mit lautstarken Sprechchören ließen die Gymnasiasten richtig Dampf ab. Aufgerufen zu der gestrigen Demo hatte Katharina Horn vom Bündnis „Schülervertreter für einen Klassenfahrten-Dialog Gifhorn“ (SVKD-Gifhorn).

Eine Stunde Mehrarbeit und Wegfall des Arbeitszeiten-Kontos: Die über das Land verärgerten Lehrer dürften den Konflikt nicht auf dem Rücken der Schüler austragen, forderte Jonas Saggerer (OHG). „Auf Klassenfahrten lernen wir Verantwortung zu übernehmen und eigenständig zu handeln“, erklärte Svenja Kredtke (HG).

„Dieser Boykott bringt keine Lösung - wir wollen den Dialog“, erklärte Felix Steltenkamp (Sybilla-Merian-Gymnasium). Tjark Melchert, stellvertretender Chef des Landesschülerrates, warf den Gymnasiallehrern vor, ihrer „Vorbildfunktion“ nicht gerecht zu werden. „Die Schüler müssen den Frust nun ausbaden“, so Melchert.

Am 23. März, 18 Uhr, steht der Klassenfahrten-Boykott im Mittelpunkt einer Diskussion im HG.

ust

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