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Gifhorn Stadt Klanze-Risiko lag bei Gemeinde
Gifhorn Gifhorn Stadt Klanze-Risiko lag bei Gemeinde
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23:00 05.07.2011
Gewerbegebiet Klanze: Die Gemeinde Weyhausen machte mit der Erschließung ein Minus von 2,6 Millionen Euro.
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Demnach wurde der im Juni 1997 zwischen Gemeinde und NILEG geschlossene Vertrag zwar korrekt abgerechnet, „aber sämtliche Risiken lagen bei der Gemeinde“, berichtete Wirtschaftsprüferin Susanne Kulack dem Ausschuss. „Der NILEG konnte nichts passieren“.

Die Planung war darauf ausgelegt, sämtliche Flächen in der Klanze innerhalb von zwei Jahren zu vermarkten. Gleichzeitig lief der Erschließungsvertrag aber über zwei Mal fünf Jahre. Das sicherte der NILEG ein Honorar von insgesamt 466.853 Euro.

Der Grundstücksverkauf lief aber schleppend an, der Zeitplan konnte nicht eingehalten werden. Die Folge: Ein Anstieg der Kosten. Für die Erschließung und Finanzierung der Klanze ergibt sich so insgesamt ein Minus von 2,6 Millionen Euro – zu tragen von der Gemeinde Weyhausen.

Aber: Die Kosten wurden von der NILEG korrekt abgerechnet, auch die Höhe des Honorars sei grundsätzlich nicht unüblich, angesichts der von der Gemeinde zu erbringenden Vermarktungsleistung aber recht beachtlich, heißt es im Bericht. Kritisch zudem, so Kulack: Für die Jahre 2003 bis 2008 wurde ein Zusatzhonorar von rund 154.000 Euro vereinbart. „Der jetzige Rat hatte keine Chance, etwas dagegen zu tun“, so die Wirtschaftsprüferin.

alb

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