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Kita-Bau an der Allerwelle: Es gibt Gegenwind

Gifhorn Kita-Bau an der Allerwelle: Es gibt Gegenwind

Der von Bürgermeister Matthias Nerlich favorisierte Kita-Neubau an der Allerwelle bekommt immer mehr Gegenwind.

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Kita-Bau an der Allerwelle: Es gibt Gegenwind aus der Politik.

Gifhorn. Nachdem Mehrgenerationenpark-Investor Uwe Marhenke den Standort kritisiert hatte (AZ berichtete exklusiv), lehnen SPD, Grüne und die FDP/ULG eine Kita an der Adenauer-Straße ab.

„Wir haben diesen Standort von Anfang an für falsch gehalten“, erklärt SPD-Fraktionschef Ulrich Stenzel. „In der Nähe gibt es keine Familien mit jungen Kindern - auch nicht in absehbarer Zeit“, plädiert Stenzel stattdessen für eine Sanierung und einen Ausbau der bereits vorhandenen Gifhörnchen-Kita in der Bergstraße. „Auch im Hinblick darauf, dass aus dem ehemaligen Klinikgelände einmal ein klassisches Wohnquartier wird.“ Für das Grundstück an der Allerwelle, das Stenzel als „innerstädtisches Filetstück“ bezeichnet, gebe es bereits einen anderen Interessenten. „Die Ausgaben sind zu hoch und der Kita-Neubau wäre ein Punkt, um auf die Sparbremse zu treten“, sagt Stenzel und macht die Zustimmung zum Haushalt unter anderem davon abhängig. Per Antrag wollen auch die Grünen Planungen für die Kita Gifhörnchen auf dem Allerwelle-Grundstück stoppen. Nach dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ fordert Fraktionschefin Nicole Wockenfuß neue Planungen für eine Kita am Schwarzen Weg.

„Wir waren in unserer Gruppensitzung gegen die Kita an der Allerwelle“, erklärt Dr. Stefan Armbrecht von der Gruppe FDP/ULG. „Die Haltung von SPD und Grünen ist Wasser auf unsere Mühlen“, so Armbrecht, der die Ausgaben im Haushalt für zu hoch hält. Aus der AZ habe er erfahren, dass es für eine Kita am Schwarzen Weg einen Investor gegeben hätte. „Ich bin enttäuscht, dass der Bürgermeister die Politik nicht umfassend informiert hat.“

 ust

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