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"Kissen" für die Kirchstraße

Groß Schwülper "Kissen" für die Kirchstraße

Groß Schwülper. Die Kirchstraße in Groß Schwülper ist eng, unübersichtlich - und wird trotzdem gerne von Autofahrern als Abkürzung genutzt, anstatt auf der Hauptstraße zu fahren. Eine Schwelle, ein sogenanntes „Berliner Kissen“, soll die Strecke unattraktiv für den Durchgangsverkehr machen.

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Zu viel Verkehr: Weil die Kirchstraße in Groß Schwülper oft als Abkürzung genutzt wird, soll eine Fahrbahnschwelle aufgebracht werden.

Quelle: Photowerk (co)

Bürgermeister Uwe-Peter Lestin (SPD) erklärte im Bauausschuss, es gehe nicht darum, das Tempo der Autofahrer zu drosseln. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Schwellen nur einen geringen Nutzen bringen. In diesem Fall geht es darum, den Autofahrern die Durchfahrt zu verleiden“, so Lestin. „Es gibt dort immer wieder kritische Situationen“, bestätigte Ausschussvorsitzender Dieter Wanglin (CDU).

Planer Dirk Schwerdtfeger schlug ein „Berliner Kissen“ vor. Diese Erhöhung in der Fahrbahnmitte zwingt Autofahrer dazu, abzubremsen, lässt aber Raum an den Seiten für Fahrradfahrer. Die Kosten werden auf rund 6300 Euro geschätzt. Stefan Domke (Piraten) schlug vor, gleich zwei der Schwellen an beiden Enden der Straße zu bauen. Lestin betonte, man wolle nicht mehr Straßenaufbauten als nötig. „Es geht nur darum, bei den Gewohnheitsfahrern einen Effekt zu erzielen.“

Die Verwaltung wurde bei einer Gegenstimme beauftragt, Angebote einzuholen und eines der Berliner Kissen auf der Straße bauen zu lassen.

Mehr Licht am Kindergarten

Es gibt nachts zu wenig Licht auf Schloss-, Park- und Schulstraße. Das will die Gemeinde ändern. Um kurzfristig mehr Licht in die Sache zu bringen, werden vier alte Masten mit neuen Lampenköpfen ausgestattet, die am Kindergarten und an der Parkstraße für mehr Licht sorgen sollen.

Die Verwaltung soll außerdem ein langfristiges Konzept erarbeiten, wie die drei Straßen besser ausgeleuchtet werden können. Dafür stimmten alle Mitglieder des Ausschusses. Die drei Straßen waren bislang nicht im großen Erneuerungsprogramm der Gemeinde berücksichtigt: Geplant ist, in drei Jahren jeweils 150.000 Euro in moderne LED-Leuchten zu investieren.

Bislang gebe es aber noch keine Bewilligung für das Fördergeld, so Lestin.

co

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