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Gifhorn Stadt Kirchenpädagogische Führung und Gottesdienst
Gifhorn Gifhorn Stadt Kirchenpädagogische Führung und Gottesdienst
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20:00 31.10.2018
Reformationstag: In der Schlosskapelle gab es eine kirchenpädagogische Erkundung, bevor der ökumenische Gottesdienst stattfand. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Ausgehend von der Frage, ob und wie die Gedanken der Reformation am Bauwerk selbst ablesbar sind, gaben Museumspädagogin Anette Thiele und Pastorin Dr. Christiane Barbara Julius den rund 40 Zuhörern einen Einblick in die Denkweisen der Menschen vor 500 Jahren.

Empore über der Kanzel

„In der Reformation heißt es, alle Menschen sind gleich. Gesellschaftlich gesehen waren sie aber durch Berufe und Stand ungleich. Das führte vor 500 Jahren zu Umwälzungen“, erklärte Pastorin Julius.

Diese Umwälzungen schlugen sich auch in der Architektur nieder. So werde in der Schlosskapelle anhand der Kanzel des Pastors und der Empore des Landesfürsten deutlich, wer hier wem etwas zu sagen habe – die Empore liegt höher. Der Landesfürst bestimmte nicht nur die Konfession seiner Untertanen, er stieg auch zum Abendmahl zu Gott herab – während seine Untertanen aus der Kapelle heraus zum Altarbereich hinaufsteigen mussten.

Kekse und Weintrauben

Das Abendmahl – Brot und Wein für alle – wurde durch Kekse und Weintrauben während der Veranstaltung symbolisiert. Dann besichtigten die Besucher die Ausstellung zur Reformation im Museum, bevor der ökumenische Reformationsgottesdienst begann.

Von Thorsten Behrens

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