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Kindertheater: Es ging ums Thema Trauer

Gifhorn Kindertheater: Es ging ums Thema Trauer

Gifhorn. Drei Kinder und ein paar tierische Todesfälle: Das Theaterstück "Die schönsten Beerdigungen der Welt" führte Kinder an das Thema Tod heran.

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Ein ernstes Thema kindgerecht aufbereitet: In der Stadthalle sahen 300 Zuschauer das Stück „Die schönsten Beerdigungen der Welt“.

Quelle: Maren Kiesbye

Rund 300 Besucher sahen am Sonntagnachmittag „Die schönsten Beerdigungen der Welt“ in der Gifhorner Stadthalle. Das Berliner Atze Musiktheater präsentierte das ungewöhnliche Stück gleich zweimal hintereinander.

Die Buchvorlage von Ulf Nielsson wurde von Göksen Güntel und Thomas Lotz in die Bühnenfassung arragiert. Auf lustige und tröstliche Weise werden Kinder an das schwierige Thema Tod herangeführt.

Die kleine Ester findet eine tote Hummel und will sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Nils im Wald begraben. Sie ist fürs Schaufeln zuständig, Nils schreibt ein Bestattungsgedicht und Esters kleiner Bruder Putte weint dazu. Begeistert gründen die drei Kinder eine Beerdigungs-AG, und haben auch bald schon ihren ersten Auftrag: die Beerdigung eines toten Hamsters.

Traurige, aber tröstliche Lieder und Gedichte begleiten die Beerdigungen: Mit den Worten „Leg dich ruhig zur Ruhe nieder, schon sehr bald sehen wir uns wieder“, wird das Kaninchen Ferdinand Axelson verabschiedet. Für die Seebestattung des toten Herings hatte der kleine Nils sich folgenden Abschiedstext ausgedacht: „Der Hering ist nicht mehr am Leben, denn im Leben geht viel daneben“. Verschiedene Bestattungsrituale wurden genauso thematisiert wie unterschiedliche Weltanschauungen und Religionen.

Die Schauspieler Guylaine Hemmer, Mathieu Pelletier und Moritz Ross verkörperten die kindlichen Figuren lebhaft und authentisch. Das Theaterstück wirkte stellenweise etwas langatmig, aber seine Botschaft kam rüber: Lasst uns das Leben genießen, solange wir noch können, denn der Tod kommt irgendwann sowieso.

kye

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