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Kinderfonds: Bedarf im Kreis steigt

Gifhorn Kinderfonds: Bedarf im Kreis steigt

Gifhorn. Statistisch gesehen sinkt die Kinderarmut - doch der Bedarf an Unterstützung durch den Kinderfonds steigt im Landkreis.

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Trauriger Trend im Kreis Gifhorn: Immer mehr Eltern benötigen einen Zuschuss, etwa um ein warmes Mittagessen fürs Kind bezahlen zu können.

Quelle: Jens Büttner

Statistisch sinkt die Kinderarmut, der Bedarf an Unterstützung wächst dennoch. Diese Erfahrung des städtischen Kinderfonds macht auch der des Landkreises. Fonds-Koordinator Wolf-Dieter Pokowitz sieht einen Grund dafür in der steigenden Zahl von Familien, die mit Niedriglöhnen auskommen müssen.

Täglich ein warmes Mittagessen, Schulstartpaket, Lernen mit Tieren und Schwimmkurse: Mit vier Projekten unterstützt der Fonds „Kinder brauchen Zukunft“ Mädchen und Jungen aus dem Landkreis Gifhorn (ohne Stadt). Zu der Zielgruppe zählt Pokowitz nicht nur Kinder, die von Hartz IV betroffen sind, sondern auch jene, deren Eltern mit ihren Einkünften knapp über dem Hartz IV-Satz liegen. Die Kinderarmut bemesse sich allerdings nur an jenem Hartz-IV-Satz. Die Anzahl der Kinder in Bedarfsgemeinschaften nach Hartz IV sei von 1744 im Jahr 2011 auf 1443 im vorigen Jahr gesunken. Die Zahlen des Kinderfonds gehen in die andere Richtung. Beispiel Mittagessen: 163 Kinder nahmen 2012/13 teil, 220 im Schuljahr 2014/15, die Prognose für 2015/16 sieht Pokowitz bei 241.

Pokowitz hofft, dass weiter Spender bei der Stange bleiben - und neue hinzu kommen. Mittagessen gebe es aus finanziellen Gründen bisher nur an Kitas. Er wünscht sich, künftig auch Schüler aufnehmen zu können. „Einen Obstkorb würden wir auch sehr gern machen.“ Die Projektkosten 2014/15 lagen bei 69.519 Euro, 68.922 Euro kamen als Spenden rein. Aktuell würden noch 40.000 Euro fehlen, um den Bedarf 2015/16 zu decken.

rtm

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