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Kinder mit Förderbedarf: Tipps beim Infoabend

Behindertenbeirat Gifhorn Kinder mit Förderbedarf: Tipps beim Infoabend

Regelschule oder Förderschule? Vor dieser Frage stehen früher oder später alle Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Gifhorns Behindertenbeirat lud am Mittwochabend zur Informationsveranstaltung in die Scheune des Deutschen Hauses ein.

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Regel- oder Förderschule? Gifhorns Behindertenbeirat informierte über die Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf.

Quelle: Ron Niebuhr

Gifhorn. Hajo Hoffmann, Geschäftsführender Vorstand des Behindertenbeirates, freute sich, gleich drei Experten für den Themenabend gewonnen zu haben: Anke Voß, Thilo Hofmann und Armin Sue. „Sie haben alle selbst Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Sie haben also schon Erfahrungen gesammelt“, sagte Hoffmann. Gifhorns Behindertenbeirat lädt jährlich zu solch einer Infoveranstaltung ein. Betroffene Eltern, aber auch Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Lehrer nahmen teil.

Seit dem Schuljahr 2013/14 ist nach einer Gesetzesreform der Elternwille maßgeblich für die Wahl der Schule. „Man sollte allerdings viel Zeit einplanen für die Anmeldung seines Kindes. Die Mühlen mahlen langsam“, sagte Thilo Hofmann. Erfahrungsgemäß sei man gut damit beraten, sein Kind spätestens bis Ende Mai für die Schule anzumelden, ergänzte Anke Voß dazu.

Die Landesschulbehörde stellt nämlich erstmal den individuellen Förderbedarf fest und beziffert den Anspruch auf Förderstunden. Jedoch fehlen bundesweit Förderlehrer: „Man kann also froh sein, wenn sein Kind tatsächlich die Stunden bekommt, die ihm auf dem Papier zustehen“, sagte Anke Voß. Armin Sue erläuterte, was es mit Schulbegleitern auf sich hat: Braucht mein Kind einen? Welche Aufgaben hat er? Wer trägt die Kosten? „Der Schulbegleiter ist nur für ihr Kind da und nicht etwa ein zweiter Klassenlehrer“, sagte Sue.

rn

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