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Kinder besser verstehen: Lan-Party für Erwachsene

Gifhorn Kinder besser verstehen: Lan-Party für Erwachsene

Gifhorn. Call of Duty, Minecraft, Battlefield, Fifa - alles sehr erfolgreiche Videospiele, aber längst nicht alles ist für Kinder und Jugendliche geeignet. In der Grille halfen Experten Vätern dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und die digitalen Spielewelten ein bisschen besser kennen zu lernen.

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Digitale Welten: Väter erlebten im Rahmen einer Lan-Party in der Grille im Selbstversuch, welche Faszination PS4, Wii und Co. ausüben können.

Quelle: Ron Niebuhr

Spiele auf PC, Konsole oder Smartphone gehören zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen dazu. „90 Prozent der Kinder nutzen sie“, weiß Marcus Lüpke. Der Medienpädagoge und -berater des Landkreises Gifhorn rät daher, sie nicht generell zu verteufeln. „Aber man sollte schon ein Auge darauf haben, was die Kinder spielen und ob es für ihr Alter geeignet ist“, sagt Lüpke.

Als Anhaltspunkt dienen die Altersangaben, die vorn auf den Packungen kleben. Doch wie pädagogisch sinnvoll ein Spiel ist, ob mögliche Kostenfallen darin stecken oder wie groß das Suchtpotential ist, verraten diese Sticker nicht.

Eltern sollten übrigens nicht gleich in Panik geraten, wenn ihre Kinder scheinbar viel Zeit ins Videospielen investieren: „Wenn man früher Stunden mit Modellbau verbracht hatte, störte sich daran auch niemand“, sagt Lüpke. Und mit vielen Videospielen verhält es sich ähnlich wie mit Brettspielen: „Monopoly kann man auch nicht bloß eine Viertelstunde spielen.“ Vorsicht ist aber geboten, wenn die Kinder übers Videospielen andere Dinge vernachlässigen.

„Gerade so kurz vor Weihnachten war es uns wichtig, Videospiele noch mal ins Bewusstsein der Eltern zu rücken“, sagt Marion Friemel vom Grille-Team. Als fachkundige Helfer waren die jungen Erwachsenen Robin Kirsch und Heythem Kenyar dabei. Sie zeigten den Teilnehmern, worauf es beim Zocken von derzeit angesagten Titeln wie Battlefield Hardline, Minecraft und Fifa ankommt.

rn

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