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Gifhorn Stadt Kinder (12 und 10) sorgen für Polizei-Großeinsatz
Gifhorn Gifhorn Stadt Kinder (12 und 10) sorgen für Polizei-Großeinsatz
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13:11 10.03.2018
Großeinsatz der Polizei in Hillerse: Zwei zwölf und zehn Jahre alte Brüder wollten an der Grundschule Handys rauben. Quelle: Archiv
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Hillerse

„Mehrere Beamte suchten nach ihrem Eintreffen das Schulgelände und -gebäude ab“, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter. „Die wenigen Schüler, die sich überhaupt noch vor Ort befanden, wurden in die Sporthalle gebracht und dort von Lehrern und Polizeibeamten betreut.“ Die meisten Kinder seien zu dieser Zeit, 12.20 Uhr, aber ohnehin schon auf dem Heimweg oder zuhause gewesen.

Etwa eine halbe Stunde später stießen die Beamten auf zwei zwölf und zehn Jahre alte Brüder, die sich in der Nähe des Schulgeländes aufhielten und auf die eine Personenbeschreibung zutraf. „Diese räumten den Beamten gegenüber sofort ein, zu Hause einen Plan geschmiedet zu haben, in der Grundschule jemandem ein Handy ,abzuziehen’“, so Reuter. Dazu hätten sie sich mit Spielzeugpistole und Taschenmesser bewaffnet und mit Schals maskiert.

In der Schule trafen die beiden Jungen auf eine Gruppe von Grundschülern. Zur beabsichtigten Raubtat sei es gar nicht gekommen, da die Schüler sofort weggelaufen seien und nach der Polizei gerufen hätten, berichteten die beiden laut Reuter den Beamten. Sie seien dann aus Angst vor der Polizei ebenfalls davon gelaufen.

„Die Brüder wurden nach ihrer polizeilichen Befragung in die Obhut ihrer Eltern übergeben“, so Reuter. Ein Kriseninterventionsteam und ein Notfallseelsorger des DRK kümmerten sich um die Grundschüler vor Ort. „Besonders hervorzuheben ist das besonnene und geschulte Vorgehen des Schul- und Lehrpersonals sowie die Zusammenarbeit mit den eingesetzten Polizeikräften.“

Der Vorfall könnte für die Brüder und ihre Eltern noch Konsequenzen haben. Die Polizei prüfe zurzeit noch, ob die Erziehungsberechtigten die Kosten des Einsatzes tragen müssen.

Von Dirk Reitmeister

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