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Kellerbrand: Feuerwehr rettet Mutter mit Kind

Gifhorn Kellerbrand: Feuerwehr rettet Mutter mit Kind

Gifhorn. Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Malerstraße in Gifhorn: Nach einem Kellerbrand reichte es gestern Abend wohl aus, die drei Wohnungen durchzulüften. Eine Mutter und ihr Kleinkind mussten derweil über die Drehleiter aus der ersten Etage gerettet werden.

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Einsatz an der Malerstraße: Ein Kellerbrand verlief am Mittwochabend glimpflich, die Feuerwehr rettete eine Mutter mit Kleinkind per Drehleiter und verhinderte ein Ausbreiten der Flammen.

Quelle: Photowerk (cc)

Das Treppenhaus war total verqualmt, kam als Fluchtweg nicht mehr in Frage. „Die Frau hat sich hervorragend verhalten“, lobt Peter Bollmohr, Einsatzleiter der Gifhorner Feuerwehr. Die Mutter habe die Wohnungstür nicht geöffnet, sondern stattdessen gut sichtbar am Fenster auf Hilfe gewartet. Aus einer anderen Wohnung retteten die Feuerwehrleute später noch eine Katze. 22 Einsatzkräfte waren vor Ort, zwei Atemschutz-Trupps im Einsatz.

Vermutlich wegen eines Kurzschlusses in einem Akkuladegerät hatte um 16.36 Uhr ein Pappkarton im Keller Feuer gefangen, so die Erkenntnisse der Feuerwehr vor Ort. Durch schnelles Eingreifen verhinderten Bollmohr und seine Leute Schlimmeres. „Wir konnten die Flammen mit kleinen Mitteln löschen. Allerdings mussten wir das Feuer erst einmal finden.“ Der ganze Keller und das Treppenhaus waren nämlich total verqualmt.

Mutter und Kind, die als einzige zur Brandzeit im Haus waren, seien vorsorglich per Rettungswagen ins Klinikum gekommen, der Vater mitgefahren, berichtete Bollmohr. „Das Haus ordentlich durchlüften – das ist jetzt das Wichtigste.“ Nach seiner Einschätzung sind die Wohnungen weiterhin bewohnbar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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