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Keinen kümmert‘s: Stolperfallen am Friedhof und Gilder Weg

Leiferde Keinen kümmert‘s: Stolperfallen am Friedhof und Gilder Weg

Leiferde. Klaus Jaekel schüttelt unwillig den Kopf: Am Leiferder Friedhof drücken Baumwurzeln Pflastersteine hoch, alte Grabstellen sind eingefallen, auf verwilderten Wegen wuchern Stolperfallen. Mehrfach „habe ich die Mängel aufgezeigt, aber keinen kümmert es“, schimpft der 78-Jährige, der zwei Grabstellen auf dem Friedhof pflegt.

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Eingefallene Gräber, verwilderte Wege: Klaus Jaekel weist auf Gefahren am Leiferder Friedhof und am Gilder Weg hin.

Quelle: Hilke Kottlick

Klaus Jaekel schüttelt unwillig den Kopf: Am Leiferder Friedhof drücken Baumwurzeln Pflastersteine hoch, alte Grabstellen sind eingefallen, auf verwilderten Wegen wuchern Stolperfallen. Mehrfach „habe ich die Mängel aufgezeigt, aber keinen kümmert es“, schimpft der 78-Jährige, der zwei Grabstellen auf dem Friedhof pflegt.

Neben den Stolperfallen auf dem Friedhof vergisst der Leiferder auch nicht, auf das „sieben bis acht Zentimeter“ hohe Gefälle zwischen Straße und Gosse an zwei Stellen des Gilder Wegs hinzuweisen. Mit dem Fahrrad sei er dort beinahe gestürzt, sagt er. Kinder mit kleinen Rädern hätten seiner Einschätzung nach gar keine Chance, den Höhenunterschied zu überrollen, warnt er.

Vor zwei Jahren habe er auf dem Friedhof eine Gemeinde-Mitarbeiterin, „die gerade die Grabsteine auf Standfestigkeit kontrollierte“, auf die Mängel an Wegen und Gräbern hingewiesen. Sie gebe das weiter, habe sie versichert, passiert sei nichts.

Jaekels nächster Vorstoß: Der 78-Jährige informierte die Leiferder Bürgermeisterin Stefanie Fahlbusch-Graber. Sie antwortete schriftlich bezüglich der Friedhofs-Wege, dass die laut Verwaltungs-Auskunft ständig ausgebessert werden. Auch habe sich der stellvertretende Bauamtsleiter die Problematik vor Ort angeschaut. Seiner Auskunft nach gebe es Probleme bei Regen. Das Wasser spüle die Wege am Zaun. Auch auf das Gefälle zwischen Straße und Gosse am Gilder Weg nahm die Bürgermeisterin Stellung. Es sei gemäß Verwaltung „zumutbar und leider nicht abzuändern“.

Damit gibt sich Klaus Jaekel jetzt aber nicht zufrieden. Da sich nichts ändert, plant er den nächsten Schritt: „Ich schalte den Gemeinde-Unfallversicherungsverband ein, um die Gefahrenherde überprüfen zu lassen.“

hik

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