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Wahlkampf: Künftig keine Laternenplakate mehr

Gifhorn Wahlkampf: Künftig keine Laternenplakate mehr

Gifhorn. Das wird das Erscheinungsbild der Stadt während eines Wahlkampfes entscheidend verändern: Vier Gifhorner Parteien haben sich darauf geeinigt, freiwillig auf Laternenplakate zu verzichten. Es gibt ökologische und ästhetische Gründe.

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„Das gibt kein schönes Bild“: CDU; FDP, Grüne und SPD in der Stadt Gifhorn verzichten freiwillig auf Laternenplakate.

Quelle: Frank Hitzschke (Archiv)

„Es ist eine Affenarbeit, und eigentlich ist es Quatsch“, sagt Dr. Stefan Armbrecht von der FDP über das Aufhängen hunderter Plakate an Laternenpfählen. Hunderte Kilometer verfahre man dafür, hat Nicole Wockenfuß (Grüne) festgestellt. Und dann das: Die Plakate werden beschmiert, runtergerissen oder gar angesteckt: „Das gibt kein schönes Bild“, sagt Thomas Reuter (CDU).

Und deshalb stand laut Albrecht Düsel auch für die SPD gleich fest: „Wir sind dabei.“ Er sei froh, dass die Idee endlich zur Sprache gebracht wurde. „Alle schrien: ,Hurra, endlich kommt das mal auf den Tisch.‘“ Und so verzichten diese vier Parteien auf Laternenplakate und beschränken sich auf die wenigen Großplakat-Wände wie am Schillerplatz.

„Wir rufen auch alle anderen demokratischen Parteien auf, sich uns anzuschließen“, sagt Reuter. Ihm zufolge werde es allein durch die Aktion ihrer vier Parteien mehr als 1000 Laternenplakate im ganzen Stadtgebiet weniger geben. Wähler sollen auf andere Weise zur Wahl animiert werden: Durch Infostände in der Innenstadt und gemeinsame Infoforen, wo Kandidaten Rede und Antwort stehen.

rtm

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