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„Keine Kosten für Anwohner“

Isenbüttel „Keine Kosten für Anwohner“

Isenbüttel. Der Bohlweg in Isenbüttel muss dringend saniert werden. Darin sind sich CDU und die Gruppe SPD/Caesar einig. Während die CDU die Anlieger an den Sanierungskosten für den Kanal beteiligen möchte (AZ berichtete), sagen Petra Otte und Detlef Lehner von der SPD: „Wir haben extra die Straßenausbaubeitragssatzung gekippt und die Grund- und Gewerbesteuern erhöht, damit die Anlieger nicht mehr zur Kasse gebeten werden.“

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Auf der Prioritätenliste ganz oben: Im Bohlweg muss dringend der Kanal saniert werden, dann wollen Petra Otte und Detlef Lehner die Straßensanierung gleich mit erledigen lassen.

Quelle: Christina Rudert

Die SPD-Fraktionsvorsitzende und der Vorsitzende des Bauausschusses der Gemeinde sind überzeugt: „Die CDU hat unser Grundprinzip nicht verstanden.“ Mit den höheren Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer - Lehner spricht von etwa 200.000 Euro pro Jahr - komme mehr Geld in die Gemeindekasse, um so Straßensanierungen bezahlen zu können. „Und ab nächstem Jahr teilen sich Gemeinde und Wasserverband die Kanalsanierung ohnehin 50 zu 50“, ergänzt Otte - bislang müsste die Gemeinde 75 Prozent der Kosten tragen.

Der Ansatz der CDU, gleich Bohlweg, Gartenstraße und Sonnenweg auf einen Rutsch zu sanieren, ist laut Lehner ohnehin nicht praktikabel: „Vom Wasserverband gibt es die klare Aussage, dass pro Jahr nur eine Straße saniert werden kann.“ Priorität habe der Bohlweg, dort sei der Kanal am sanierungsbedürftigsten. Und das soll nächstes Jahr passieren.

Lehner schätzt die Kosten pro Straße auf 500.000 bis 600.000 Euro. „Das heißt, wir könnten alle drei Jahre eine Straße sanieren.“ Geplant ist eine Pflasterung, „die lässt sich leichter reparieren, wenn was zu machen ist“, eventuell sogar ohne Hochbord.

Diskutiert wird unter anderem dieses Thema bei der Bauausschusssitzung am Montag, 26. August.

tru

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