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Gifhorn Stadt Kein Windpark: „Verpasste Chance für die Gemeinde“
Gifhorn Gifhorn Stadt Kein Windpark: „Verpasste Chance für die Gemeinde“
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00:16 25.08.2013
Windmühlen satt: In der Sassenburg könnte es auch bald einen Windpark geben. Quelle: Peter Chavier
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Vorerst wird es in der Gemeinde Sassenburg keinen Windpark geben. Der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) hatte kürzlich entschieden, das Areal, das am Ende des Bokensdorfer Weges beginnen sollte und bis in die Gemarkung Dannenbüttel reicht, nicht als Vorrangstandort auszuweisen (AZ berichtete). Begründet wurde die Entscheidung damit, dass der rote Milan in dem Gebiet fliege.

„Es war eine Chance für die Gemeinde“, bedauert Gemeindebürgermeister Volker Arms die Entscheidung des ZGB. „Das hat leider im ersten Schritt nicht geklappt.“

Die rund 30 betroffenen Eigentümer der Flächen hatten sich zu einer so genannten Eigentümer-Gesellschaft zusammengeschlossen. Deren Sprecher Karsten Lacü nimmt die Entscheidung, „dass wir kein Vorranggebiet sind“, relativ gelassen entgegen. Es gebe wohl „unproblematischer Gebiete, die vorgezogen wurden“, so der Dannenbütteler. Allerdings werde überlegt, die Eigentümer-Gesellschaft dennoch bestehen zu lassen. „So wären wir bei einer neuen Runde weiter mit im Rennen“, sagt Lacü. Schade sei die Entscheidung in jedem Fall für die Gemeinde Sassenburg. Denn der Sitz der Betreiber-Gesellschaft sei in der Sassenburg geplant gewesen. „So wäre Gewerbesteuer geflossen“, meint Lacü. Zudem sei eine Bürgerwindmühle geplant gewesen. Auch Bürgermeister Arms würde es begrüßen, wenn die Betreiber-Gesellschaft bestehen bliebe. Er möchte gemeinsam mit Lacü die betroffenen Eigentümer nochmals alle an einen tisch bringen, um darüber zu sprechen. Dazu will der Bürgermeister auch den Windkraft-Experten des ZGB, Jens Palandt, einladen. Der soll nochmals die Gründe erläutern, warum es in der Sassenburg keine Vorrangstandort für Windräder gibt.

cha

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