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Kein Wespen-Alarm

Kreis Gifhorn Kein Wespen-Alarm

Gifhorn . Gute Nachrichten für Naschkatzen und Allergiker: In diesem Spätsommer könnte es im Kreis Gifhorn deutlich weniger Wespen geben als noch voriges Jahr - jedenfalls nach ersten Anzeichen, die Fachleute sehen.

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Nervige Begleiterscheinung im Sommer: Nach derzeitigen Prognosen ist im Kreis Gifhorn mit keiner Wespen-Plage zu rechnen.

Quelle: Archiv

Kreis Gifhorn. „Es ist ein schönes Hummeljahr, da haben wir mehr als sonst“, sagt Wolfgang Frank, Kreisvorsitzender der Gifhorner Imker. Aber Wespen? „Bis jetzt ist nicht viel los.“ Selbst an aufgeplatzten Pflaumen am Baum sei kaum Betrieb.

„Durch die Anzahl der Anrufe habe ich auch den Eindruck“, sagt Wespenberater Florian Preusse vom Nabu-Kreisverband über die Aktivität der Schwarzgelben. Allerdings will er den Sommer nicht vor dem Herbst loben: „Erst im Laufe des Augusts bekommen die Wespen Volkstärke.“

„Ich hoffe, dass es keine Plage wird“, sagt Gastronom Henning Steg. Der Dehoga-Vorsitzende aus Adenbüttel hat schon manches versucht, seinen Gästen auf der Terrasse die Plagegeister vom Leib zu halten - vergeblich: „Ich weiß keine Tricks.“

Auch Bäcker-Obermeister Herbert Meyer ist für jeden Tipp dankbar. Zumindest in den Filialen hat er einen wirksamen Trick: Klimaanlagen, die an den Eingängen Luftströme erzeugen: „Da fliegen nur vereinzelt Insekten durch.“ Damit hält er die meisten Wespen aus seinen neuen Filialen fern. „Für draußen habe ich keine patente Lösung.“

Knoblauchzehe, Zitronenscheibe, brennende Kaffeebohnen? „Hilft alles nichts“, weiß Preusse. Sein Tipp: Getränke und Speisen abdecken, noch bevor die erste Wespe kommt und ihrem Volk signalisiert, wo es etwas zu holen gibt. „Dann kommen die Tiere erst gar nicht.“ Weitere Infos auf der Homepage www.nabu-gifhorn.de.

rtm

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