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Kein Trend zu Altersarmut und Jugendüberschuldung

Schuldnerberatung der Awo präsentiert Zahlen Kein Trend zu Altersarmut und Jugendüberschuldung

828 Ratsuchende haben sich im vergangenen Jahr an die Awo-Schuldnerberatung gewandt. 234 davon wurden längerfristig von den Mitarbeitern betreut. Das geht aus dem Jahresbericht des Awo-Kreisverbandes hervor.

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Jahresbericht der Awo: Trennung, Arbeitslosigkeit und mangelnde wirtschaftliche Kompetenz führen im Kreis Gifhorn oft zur Überschuldung.

Quelle: Archiv

Gifhorn. „Die seit Jahren in der Literatur aufgezeigten Trends einer verstärkten Altersarmut und Jugendüberschuldung können wir in unserer Beratungsstelle nicht an Zahlen dokumentieren“, heißt es in dem Bericht. 22 Prozent der längerfristig von der Beratungsstelle Betreuten seien bis zu 60 Jahre alt. Der Anteil der Bis-20-Jährigen liegt bei einem Prozent, der der Bis-30-Jährigen bei 19 Prozent. 44 Prozent der längerfristig Betreuten führten einen Ein-Personen-Haushalt.

„Auslöser der Überschuldung sind in vielen Fällen kritische Lebensereignisse wie Arbeitslosigkeit oder Trennung“, heißt es in der Statistik. „In 38 Prozent der Fälle werteten wir mangelnde wirtschaftliche Kompetenz als Überschuldungsursache“, so die Mitarbeiter der Schuldnerberatung in dem Jahresbericht.

48 Prozent der Klienten bestreiten ihren Lebensunterhalt mit ihrem Erwerbseinkommen, das zu 84 Prozent unter 1500 Euro liegt. 41 Prozent der Ratsuchenden beziehen Sozialleistungen.

Die 234 längerfristig von der Schuldnerberatung Betreuten hatten insgesamt 3163 Gläubiger. Das waren dem Zahlenwerk zufolge 49 Prozent mehr als 2015. Dabei führt der Waren- und Versandhandel die Gläubigerrangfolge mit 23 Prozent an, gefolgt von den Banken (17 Prozent), den öffentlichen Gläubigern wie etwa Städte und Gemeinden, ARD/ZDF oder dem Jobcenter (insgesamt 16 Prozent) und den Telekommunikationsanbietern (14 Prozent).

fed

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