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Kein Osterfeuer mehr in Rühen

Rühen Kein Osterfeuer mehr in Rühen

Rühen. „Leider wird es 2015 kein Osterfeuer geben“, sagt Rühens Ortsbrandmeister Jens Hohnke. Der Platz auf der alten Deponie könne nicht mehr genutzt werden, und alle Versuche, einen neuen Standort zu finden, seien ohne Ergebnis geblieben.

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Ende im Gelände: 2015 wird es in Rühen kein Osterfeuer mehr geben, weil kein geeigneter Standort gefunden werden konnte.

Probleme mit dem bisherigen Standort gibt es schon seit längerem. In diesem Jahr habe das Osterfeuer dank einer Ausnahmegenehmigung der Gemeinde noch einmal dort stattgefunden. „Der Ort ist zu nah an den Osterfeuerplatz heran gewachsen“, begründet Bürgermeister Karl-Peter Ludwig die endgültige Absage an den Standort Alte Deponie.

„Wir haben auf der Suche nach einem neuen Osterfeuerplatz auch mit der Feldmarkinteressenschaft gesprochen - ohne Ergebnis“, so Hohnke. Ein „letztes Gespräch“ in dieser Sache sei am Dienstagabend mit dem Eigentümer der alten Kieskuhle geführt worden: „Aber der Standort ist ungeeignet“, sagt Hohnke: Er sei zu weit vom Ort entfernt, und ein Brandschutz sei dort von der Feuerwehr als Veranstalter nicht zu gewährleisten.

Die Folge sei nun, dass die Traditionsveranstaltung nicht mehr stattfinden könne - und damit auch die Möglichkeit für die Bürger entfalle, ihre Grünabfälle und Tannenbäume am Osterfeuer zu entsorgen oder wie bisher von der Jugendfeuerwehr abholen zu lassen: „Neue wilde Müllkippen werden entstehen“, glaubt Hohnke.

„Wir im Rat bedauern alle, dass es eine so wichtige Veranstaltung nicht mehr geben wird, können aber auch nichts mehr machen“, sagt Karl-Peter Ludwig. Man habe „mit allen möglichen Leuten gesprochen“. Alle Optionen hätten sich jedoch zerschlagen. Auch die letzte, nämlich von einem Privatmann ein Gelände fürs Osterfeuer zu kaufen: „Die Gemeinde würde dafür Geld in die Hand nehmen, aber der Eigentümer will das Grundstück nicht verkaufen.“

jr

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