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Gifhorn Stadt Kein Badeverbot für den Tankumsee
Gifhorn Gifhorn Stadt Kein Badeverbot für den Tankumsee
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16:59 26.07.2013
Entwarnung für den Tankumsee: Ein Badeverbot gibt es nicht. Krankheitsfälle gehen vermutlich auf einen eingeschleppten Virus zurück. Eine Gefährdung besteht nicht mehr. Quelle: Photowerk (mpu)
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Gifhorn

Josef Kraft, Leiter des Gesundheitsamtes, hat sich die 40 Fälle - Erbrechen und Übelkeit gab es in der Hauptsache bei jungen Patienten zwischen neun und 16 Jahren - genau angesehen. „Das hat nichts mit der Wasserqualität zu tun, denn alle Erkrankungen gab es nach dem Baden an einem kleinen Teilbereich des Strandabschnitts parallel zum Seehotel“, erläutert Kraft. Er geht inzwischen davon aus, dass sich ein Kleinkind ins Wasser erbrochen und somit die virale Infektion ausgelöst hat. „Eine Gefährdung besteht nicht mehr, ein Badeverbot wird es darum nicht geben“, so der Chef des Gesundheitsamtes. Das endgültige Ergebnis der Wasserproben liegt erst heute vor. Lebensmittel als Ursache für Brechdurchfall und Übelkeit schließt Kraft aus. Nur ein Viertel der erkrankten Kinder hätten überhaupt in Imbissen am See gegessen. Lebensmittelkontrollen gab es trotzdem.

„Ich war mir von Anfang an sicher, dass die Sache eingeschleppt worden ist und nichts mit unserer Wasserqualität zu tun hat, denn die wird ständig kontrolliert“, atmet Tankumsee-Geschäftsführer Reinhard Bauerfeld auf. „Wäre es nicht so, hätte es rund um den See Krankheitsfälle geben müssen“, weist Bauerfeld daraufhin, dass lediglich ein kleiner Strandabschnitt mit einer Länge von bis zu 150 Meter betroffen gewesen sei. Alle Erkrankten hätten dort am Dienstag gebadet. Danach habe es keine weiteren Fälle mehr gegeben.

Am Hitze-Wochenende werden am Tankumsee täglich mehr als 20.000 Besucher erwartet.

ust

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