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Kaum noch Fuchsbandwurm: Doch Pilzsammler sollten wachsam sein

Gifhorn Kaum noch Fuchsbandwurm: Doch Pilzsammler sollten wachsam sein

Gifhorn. Die Gefahr durch Fuchsbandwurm ist geringer geworden - aber noch nicht ganz gebannt.

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Experten mahnen zur Vorsicht: Auch wenn der Fuchsbandwurm seltener im Kreis Gifhorn geworden ist, so sollten Pilzsammler dennoch ihren Fund gründlich reinigen.

Quelle: Rainer Surrey

Die Gefahr durch den Fuchsbandwurm ist im Kreis Gifhorn offenbar nicht besonders hoch - aus der Welt aber wohl auch nicht. Denn Kreisjägerschaft und Landkreis Gifhorn raten gerade Beeren- und Pilzsammlern, ihre „Beute“ aus dem Wald gründlich zu reinigen.

„Seit vielen Jahren kein Thema mehr“, sagt Thomas Reuter von der Kreisjägerschaft zum Fuchsbandwurm. Auch Landrat Dr. Andreas Ebel verweist auf relativ niedrige Werte: Nur acht Prozent der erlegten Füchse seien mit dem auch für Menschen gefährlichen Fuchsbandwurm befallen gewesen - weniger als in Nachbarkreisen und im Süden Niedersachsens. Die Befallsquote im Land lag in den Vergleichszeiträumen zwischen vier und 60 Prozent.

Allerdings kann sich Ebel nur auf Zahlen von 2003 bis 2005 berufen, als ein Monitoring im Land vorgenommen wurde. „Aktuellere Zahlen liegen nicht vor.“ Daher sei nicht abzuschätzen, ob sich die Zahl der Infizierungen bei Füchsen verändert habe.

Reuter und Ebel raten jedenfalls weiterhin zu Vorsicht beim Verzehr von zum Beispiel selbst gesammelten Pilzen aus dem Wald. „Die Hauptwirte scheiden die Eier des Parasiten mit dem Kot aus“, so Ebel. „Nahrungsmittel, die mit dem Kot des Fuchses in Berührung gekommen sein könnten, können Eier des Erregers enthalten.“

Pilze und Waldfrüchte sollten deshalb mehrere Minuten lang bei 80 Grad erhitzt werden - das töte die Eier sicher ab. Darüber hinaus rät Ebel, Mäuse fangende Haustiere regelmäßig alle acht Wochen mit einer Wurmkur zu behandeln. Mäuse sind nämlich Zwischenwirte des Fuchsbandwurms.

rtm

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