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Gifhorn Stadt Kaum Wohnungen für Asylbewerber
Gifhorn Gifhorn Stadt Kaum Wohnungen für Asylbewerber
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00:15 21.02.2014
Wohnungen gesucht: 23 Asylbewerber sollen im Boldecker Land untergebracht werden - die hohen Mietpreise erweisen sich dabei als Problem. Quelle: Archiv
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Mietwohnungen zu einem günstigen Preis sind in Osloß, Weyhausen, Jembke, Tappenbeck, Barwedel und Bokensdorf Mangelware. Weil aber in anderen Teilen des Kreises Wohnungen leer stehen, kritisiert Samtgemeindebürgermeister Lothar Leusmann den Verteilungsschlüssel.

„Wir haben jeden Tag 2000 Einpendler. Von denen würden viele gerne hier wohnen“, sagt der Samtgemeindebürgermeister. Geht aber nicht, denn Mietwohnungen sind in der kompletten Samtgemeinde Mangelware. Die Mietpreise liegen deshalb deutlich über dem, was der Landkreis zahlen würde - nämlich bei etwa sieben Euro pro Quadratmeter statt des Hartz-IV-Satzes. „Logisch, dass kaum jemand eine Wohnung anbietet“, sagt Leusmann. Bisher habe sich ein einziges Angebot als machbar erwiesen, mindestens fünf Wohnungen müssen es wohl sein. Leusmann sagt: „Wir haben uns verpflichtet zu helfen und wollen das auch tun. Ich weiß nur nicht, wie es funktionieren soll.“ Eine Lösung wie in Isenbüttel, wo die Samtgemeinde die ehemaligen Jugendtreffs in Wasbüttel und Wettmershagen zu Wohnungen umbaut, komme nicht in Frage. „Wir haben keine leer stehenden Gebäude“, so Leusmann.

Überhaupt hält der Verwaltungschef die Verteilung auf Basis der Einwohnerzahlen für nicht besonders effektiv: „Im Nordkreis sind doch viele Wohnungen frei.“

  • Wer im Boldecker Land Wohnungen an Asylbewerber vermieten will, kann sich bei Amtsleiter Frank Oltersdorf, Tel. 05362-978131, melden.

alb

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