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Katzenhasser: Landrätin verdoppelt die Belohnung

Calberlah Katzenhasser: Landrätin verdoppelt die Belohnung

Calberlah . Mindestens sechs Katzen sind tot, verletzt oder verschwunden - und dasselbe Schicksal hat womöglich noch weitere Haus- und Wildkatzen in Calberlah ereilt: Alles unglückliche Unfälle oder die Tat eines skrupellosen Katzenhassers? Während die Polizei ermittelt, hat der Gifhorner Tierschutzverein 200 Euro für Hinweise auf den Täter ausgesetzt (AZ berichtete) - und Landrätin Marion Lau verdoppelt die Belohnung nun aus ihrer Privatschatulle.

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Angst vorm Katzenhasser: Kätzchen Frieda hat die Verletzungen zwar überlebt, kann sich aber kaum noch bewegen.

„Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt genau wie Du den Schmerz“: Mit diesem Gebot ist Landrätin Lau aufgewachsen - „und ich halte mich bis heute daran“. Wer ein wehrloses Tier quält, der quält damit auch den Besitzer, sagt Lau. „Viele haben eine sehr emotionale Bindung zu ihrem Haustier, und gerade für ältere Menschen ist das sehr wichtig.“

Die Gifhorner Landrätin lebt selbst mit einem Hund und zwei Katzen zusammen unter einem Dach: „Ich kann ganz genau verstehen, wie sich die betroffenen Katzenhalter in Calberlah fühlen müssen.“ Und deshalb hat Lau sich gestern dazu entschieden, die Belohnung des Tierschutzvereins für entscheidende Hinweise, die zur Ergreifung des gemeinen Katzenhassers führen, von 200 auf 400 Euro zu verdoppeln. „Wer so schlimme Taten begeht, der gehört bestraft“, sagt Lau. „Ich hoffe sehr, dass die Belohnung ein Anreiz ist, die Augen offen zu halten.“

Ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen den vielen Fällen verstorbener, verletzter oder verschwundener Katzen in der Berliner Straße gibt, vermag die Polizei noch nicht zu sagen. „Die Häufung ist aber schon sehr auffällig“, hofft Landrätin Lau auf baldige Ermittlungsergebnisse.

Hinweise an die Polizei, Tel. 05374-955790, oder den Tierschutzverein, Tel. 05374-4434.

til

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