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Katzenberg bleibt weiter gesperrt

Nach Sturm in Gifhorn Katzenberg bleibt weiter gesperrt

Der Sturm Ende Juni hat den Bäumen auf dem Katzenberg stark zugesetzt. Das Gebiet ist immer noch für Spaziergänger gesperrt. Das könnte sich vielleicht am Wochenende ändern. Doch die Förster haben noch einiges zu tun.

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Immer noch gesperrt: Der Sturm Ende Juni hat seine Spuren am Katzenberg hinterlassen.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Erholungssuchende in Gifhorn brauchen weiter Geduld: Der Katzenberg bleibt auch knapp zwei Wochen nach dem schweren Sturm über der Stadt wegen Windbruchs gesperrt. Vielleicht wird er am Wochenende wieder für Spaziergänger freigegeben.

„Wir sind noch voll am Arbeiten“, sagt Bezirksförster Ernst-Christian Schölkmann. „Es gibt mehr Bruch als bisher angenommen.“ Die Forstarbeiter rund um die Fachfrau Rebecca Piehorsch hätten alle Hände voll zu tun. Gleichzeitig seien die Kapazitäten bei den Großmaschinen eingeschränkt, von denen seien gerade viele im Bereich Barwedel im Einsatz, wo es ebenfalls viel Windbruch gegeben habe. „Wir kommen im Moment gar nicht hinterher.“

Am Katzenberg sei es wohl zu einer Verwirbelung bei einer über den Calberlaher Damm ziehenden Böe gekommen, meint Schölkmann. „Die Schäden sind gewaltig.“ Weil Äste oder ganze Bäume niedergehen könnten, sei der Katzenberg deshalb gesperrt worden.

Andere Gebiete – etwa der Laubberg – seien weniger stark betroffen. Dort könnten Spaziergänger die Wege nutzen, sollten aber auch auf denen bleiben. Und der Katzenberg? „Wir hoffen, dass wir am Wochenende fertig sind.“

Bereits vor zwei Jahren musste nach dem sommerlichen Orkantief Siegfried der Katzenberg für eine ganze Zeit gesperrt werden. „Der Baumbestand dort hat sein Alter erreicht“, sagt Scölkmann. Der Katzenberg sei vor 143 bepflanzt worden. Und weil sich die Bebauung des Geländes und die Nutzung durch den Menschen im Laufe dieser anderthalb Jahrhunderte auf die Widerstandsfähigkeit – auch der Eichen – eher negativ auswirke, seien die Bäume anfälliger geworden. Die Waldverjüngung sei aber seit Jahren eingeleitet.

Von Dirk Reitmeister

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