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Katzenbaby-Boom im Tierheim Ribbesbüttel

Ribbesbüttel Katzenbaby-Boom im Tierheim Ribbesbüttel

Ribbesbüttel. Jede Menge kleine Katzen hat das Ribbesbütteler Tierheim in den vergangenen Wochen aufgenommen. „36 Babys - und die Saison hat erst begonnen“, berichtet Sabine Hölter.

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Babyboom: Bereits 36 Katzenjunge hat das Ribbesbütteler Tierheim seit Ende April aufgenommen. Sabine Hölter rät Haltern, ihre Tiere zu kastrieren.

Quelle: Ron Niebuhr

Die stellvertretende Tierheimleiterin weiß, dass der Zustrom an Katzenjungen noch bis zum Herbst anhält.

Viele der bisher 36 Minikatzen und -kater konnte das Tierheim in Pflegefamilien geben. Die kümmern sich mit viel Liebe und Hingabe um die kleinen Tiger. „Allein könnten wir das unmöglich leisten“, weiß Hölter. Weder personell noch räumlich. Denn Katzenbabys brauchen sehr viel Zuwendung. „Wir freuen uns über jeden, der uns Katzen zur Pflege abnimmt“, sagt Hölter.

In den Pflegestellen bleiben die Kleinen, bis sie acht oder neun Wochen alt sind. Erst dann gibt das Tierheim sie an neue Besitzer ab. Bis dahin sollten sie möglichst nicht von ihren Geschwistern oder ihrer Mutter getrennt werden - „Das ist wichtig fürs Sozialverhalten“, erklärt Hölter.

Ähnliches gilt für die Nähe zu Zweibeinern: Gewöhnen sich Katzenbabys nicht frühzeitig an Menschen, sind sie später oft sehr scheu. Und wer sich bei Besuch im Katzenhaus versteckt oder davon läuft, lässt sich leider kaum an neue Besitzer vermitteln.

Die Flut an Katzenbabys bricht Jahr für Jahr aufs Neue ab Ende April übers Tierheim herein. Grund dafür: „Noch immer lassen viel zu wenig Halter ihre Katzen kastrieren“, sagt Hölter. In der Pflicht sieht die stellvertretende Tierheimleiterin hier auch jene, die verwilderte Katzen füttern: „Wenn man Verantwortung übernimmt, dann bitte richtig.“

Das Ribbesbütteler Tierheim verlässt der Nachwuchs stubenrein, gechipt, geimpft und entwurmt. Neben den Babys hoffen derzeit übrigens noch mehr als 30 ausgewachsene Katzen auf ein neues Zuhause.

rn

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