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Karneval-Absage: „Das ist wirklich erschreckend“

Gifhorn/Braunschweig Karneval-Absage: „Das ist wirklich erschreckend“

Eigentlich sollte am Sonntag der größte Karnevalsumzug Norddeutschlands durch Braunschweig ziehen - doch wegen Terrorgefahr sagte die Polizei die Veranstaltung kurzfristig ab. Auch zahlreiche Gifhorner, die sich eigentlich auf den Umzug gefreut hatten, mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren -

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Terrordrohung: Der Karnevalsumzug in Braunschweig fiel aus.

Ebel war als Repräsentant des Landkreises zu Gast zum Empfang des Zugmarschalls, geladen wollte unter dem Motto „Alle in einem Boot“ auf einem der 100 Motivwagen mitfahren. Aber: „Ich bin nicht mal zum Sammelpunkt gekommen. Vorher schon war alles abgesperrt, die Polizei hat mich gebeten, wieder nach Hause zu fahren“, so der Landrat auf AZ-Anfrage.

Dabei hatte er sich auf den Umzug gefreut. „Ich hätte mir das gerne mal angesehen“, erklärte der Steinhorster. Einige der Motivwagen habe er zwar gesehen, aber leider nur auf dem Rückweg in die jeweiligen Heimatorte.

Der Gifhorner Landrat ist froh, dass die Sicherheitsorgane so schnell reagiert und den Umzug abgesagt hatten. „Besser so, als dass Leib und Leben vieler unschuldiger Menschen gefährdet werden.“ Zu Hause habe er die Ereignisse aus Braunschweig in den Medien weiter mitverfolgt. Auch Bahnkunden erfuhren schnell von der Absage in Braunschweig - durch Hinweise in Zügen und an Bahnhöfen.

„Es ist wirklich schrecklich, wenn man sich vorstellt, dass der Terror jetzt auch in der eigenen Region angekommen ist. Und es wird immer mehr“, sagte der Landrat angesichts der Ereignisse beispielsweise in Kopenhagen. Dort hatte es am Wochenende zwei Anschläge mit drei Toten gegeben, außerdem wurden fünf Polizisten verletzt.

ba

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