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Kandidaten präsentieren ihre Themenschwerpunkte

Wahlforum des DGB in Gifhorn Kandidaten präsentieren ihre Themenschwerpunkte

Es ging um den Arbeitsmarkt, sichere Renten und die Gesundheitspolitik: In der Scheune des Deutschen Hauses standen vier Kandidaten des Bundestagswahlkreises Gifhorn-Peine am Mittwochabend beim DGB-Wahlforum Rede und Antwort.

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DGB-Wahlforum: Vier Politiker stellte ihre thematischen Schwerpunkte vor.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. DGB-Kreisvorsitzender Gunter Wachholz und DGB-Regionsgeschäftsführer Michael Klebe moderierten vor nur 40 interessierten Besuchern.

Den Auftakt in einer jeweils dreiminütigen Vorstellungsrunde machte Linken-Politiker Klaus Brinkmann (57). Der „Ur-Gifhorner“, der seit 1990 bei VW arbeitet und dort seit 22 Jahren Vertrauensmann ist, machte deutlich, dass für ihn „gute Arbeit“ ein Hauptziel sei. Immer mehr Menschen seien in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätig. Zeit- und Leiharbeiter hätten Angst, in Gewerkschaften einzutreten und für ihre Rechte zu kämpfen. Das müsse sich ändern.

Für Hubertus Heil (SPD) – er musste auf Grund eines Zugausfalls absagen – war kurzfristig SPD-Landtagskandidat Philipp Raulfs (26) eingesprungen. „Arbeit und Wirtschaft sind für unsere Region extrem wichtig“, ging der gelernte Maschinenbauer und Student auf den Wandel in der Arbeitswelt ein. „Von Produktionsjobs hin zu Roboterarbeit – das ist eine riesige Chance“, forderte Raulfs eine Qualifizierung der Mitarbeiter. „Wir sind Technologie-Region“, sagt Raulfs.

„Familie und Agrar – das sind meine Schwerpunkte“, stellte sich Ingrid Pahlmann (CDU) beim Wahlforum vor. Sich für den ländlichen Raum einsetzen, eine Verödung verhindern und Handwerksbetriebe durch eine gute Infrastruktur stärken: Darum geht’s der 59-Jährigen aus Wilsche, die für die Christdemokraten seit einer Wahlperiode im Bundestag sitzt. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Thema, für das sich Pahlmann stark macht.

Den Klimawandel stoppen und mehr soziale Gerechtigkeit schaffen: Themenfelder, die Stefanie Weigand (Grüne) am Herzen liegen. „Ich arbeite mit Menschen, die den Anschluss verpasst haben“, erklärte die 52-Jährige, die als Sozialarbeiterin bei der Caritas in Peine tätig ist. Humor bewies Weigand bei ihrer Vorstellungsrunde ebenfalls: „Ich bin in Bayern geboren, in Hessen aufgewachsen und in Niedersachsen gelandet – und habe somit Migrationshintergrund.“

Von Uwe Stadtlich

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