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Gifhorn Stadt Kanalbrücke beschmiert, Wahlplakate zerstört
Gifhorn Gifhorn Stadt Kanalbrücke beschmiert, Wahlplakate zerstört
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00:16 11.09.2013
Empört und verärgert: Ortsbürgermeister André Bischoff ist sauer über die jüngsten Fälle von Vandalismus in Stüde. Unbekannte haben dort am Wochenende die Kanalbrücke und CDU-Wahlplakate beschmiert. Quelle: Ron Niebuhr
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Alle Wahlplakate der CDU im Stüder Dorfkern haben etwas abbekommen. Die Randalierer haben sie mit Hakenkreuzen beschmiert oder schlicht Löcher hineinbohrt. Und ein Porträt von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sie sogar mit einem Hitler-Bärtchen bemalt und den Slogan „Gemeinsam erfolgreich“ in „mein reich“ gekürzt.

Selbst die unbeschmierten Plakate können die Wahlhelfer der CDU nicht wieder aufhängen, denn alle zwölf wurden wohl regelrecht von den Laternenpfählen gerissen. „Die Plakate sind kaputt. Das lassen wir uns nicht bieten“, steht für Bischoff fest.

Der Stüder Ortsbürgermeister hat den Vandalimus Daniela Grußendorf-Zache gemeldet. Die Vorsitzende der Sassenburger CDU lobte über den Gemeindeverband umgehend eine Belohnung von 50 Euro für Hinweise auf die Täter aus.

Aber auch die Kanalbrücke über den Elbeseitenkanal wurde beschmiert. Hier sprühten die Täter mit Farbe „Hexenverbrennung“ und „Anti-Christ“ sowie Pentagramme und andere Symbole auf die Fahrbahn. Ob die Fälle von Vandalismus zusammenhängen, ist derzeit noch unklar. „Der CDU-Kreisverband jedenfalls erstattet wegen der zerstörten Plakate Anzeige bei der Polizei“, sagte Bischoff.

rn

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