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Gifhorn Stadt Kampf gegen Alkohol und Drogen: Beratungsbedarf unverändert hoch
Gifhorn Gifhorn Stadt Kampf gegen Alkohol und Drogen: Beratungsbedarf unverändert hoch
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10:00 31.08.2016
Von Drogen wegkommen: Julia Pannier (v.l.), Sven Hülsen und Ralf Keller bieten in der Suchtberatungsstelle Hilfe an. Quelle: Sebastian Preuß
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In den Beratungen bei den verschiedenen Arbeitsschwerpunkten suchten 439 neue Klienten (Vorjahr 403) die Einrichtung in der Bergstraße 35 auf. 3153 Einzel- und Gruppengespräche (Vorjahr 2911) wurden geführt. Keller: „Der jüngste Teilnehmer war elf Jahre, der älteste 68 Jahre alt.“ Im ambulant betreuten Wohnen für Suchtmittelabhängige wurden zwölf Klienten (Vorjahr neun) unterstützt. 686 Fachleistungsstunden fanden dort statt.

Auch die im Mai 2015 im Wittinger Spitta-Haus wieder eröffnete Außenstelle werde gut angenommen, verweist Keller auf 22 Klienten und 52 Einzelgespräche. 67 Patienten (Vorjahr 61) nahmen an der ambulanten Rehabilitation teil.

In der psychosozialen Betreuung von Drogenabhängigen in der Substitution habe es mit 65 Klienten (62) 375 Einzelgespräche, 21 Angehörigengespräche und 37 Kurzkontakte gegeben.

Alkoholsucht-Prävention mit dem Projekt Tom und Lisa: 13 Klassen und fünf Schulen nutzten das Angebot 2015.

Ausbauen will die Suchtberatung die Motivationsgruppe. „Diese Info-Gruppe ist ein niederschwelliges Angebot und ermöglicht den gemeinsamen Austausch“, erläutert Pannier. Das Konzept - gestartet wurde im Oktober 2014 - richte sich an Menschen mit riskanten beziehungsweise abhängigem Substanzgebrauch. 50 Termine gab‘s 2015, elf Frauen und 37 Männer nahmen teil. Infos gibt es unter Tel. 05371-57175.

ust

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