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Kästorfs Hort gehen die Betreuerinnen aus

Kästorf Kästorfs Hort gehen die Betreuerinnen aus

Kästorf. Nur noch eine Betreuerin gibt es derzeit im Hort - und die hat zum 30. Juni gekündigt.

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Engpass bei der Hortbetreuung: Kästorf bekommt den Erzieherinnenmangel zurzeit bitter zu spüren.

Quelle: Uwe Anspach

Steht der Hort in Kästorf im neuen Schuljahr ohne Betreuerinnen da? Der Erzieherinnenmangel macht sich jedenfalls seit Herbst in der Einrichtung bemerkbar. Die Epiphanias-Gemeinde als Träger will bei einem Elternabend am Donnerstag über Lösungen informieren.

Seit November gibt es nur noch eine Betreuerin im Hort. Folge: Die elf Hortkinder werden nicht mehr in der Isetalschule betreut, sondern müssen zum Epiphaniaskindergarten wandern - weil laut Pastorin Angelika Meyerdierks mindestens zwei Betreuerinnen vor Ort sein sollten.

„Das ist für alle Beteiligten eine unmögliche Situation“, sagt Katharina Gieße, Mutter des achtjährigen Karl, über den täglich Umzug zum Kindergarten. „Da turnen die Hortkinder auf Geräten, die für Kleinkinder sind.“ Dabei verfüge die Isetalschule über die optimale Einrichtung. „Die hat ein super Außengelände zum Rumräubern.“

Doch es könnte noch schlimmer kommen, sagt eine andere Mutter. „Zum 30. Juni hat auch noch die letzte Betreuerin gekündigt. Wenn kein Personal gefunden wird, gibt es im schlimmsten Fall ab Sommer keine Hortbetreuung mehr.“

„Wir sind dabei, mit der Stadt Gifhorn eine Lösung zu finden“, so Meyerdierks. Doch: „Der Markt an Erzieherinnen ist gefegt.“ Es werde wohl improvisiert werden müssen.

Das gilt auch für den Kindergarten. Dort seien gerade drei Erzieherinnen schwanger. Sie müssten zuhause bleiben, sobald ein Kind Magen-Darm-Probleme habe. Angesichts der anstehenden Elternzeit sei die Betreuung grundsätzlich bis zum Sommer sicher. „Wir suchen schon Leute und werden welche einstellen - aber wie viel, müssen wir sehen.“

rtm

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