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Gifhorn Stadt Erster Kleingartenverein mit Streuobstwiese
Gifhorn Gifhorn Stadt Erster Kleingartenverein mit Streuobstwiese
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22:00 22.09.2018
Premiere: Der Kästorfer Kleingartenverein "Klein, aber mein" legte als erster im Bezirksverband eine Streuobstwiese an. Quelle: Christina Rudert
Kästorf

Am Samstag war es so weit, die Vereinsmitglieder um Jens Vogel pflanzten Obstbäume und Sträucher. „Damit sind wir der erste Kleingartenverein der 16 Vereine im Bezirksverband mit Streuobstwiese“, freute sich der Vorsitzende über die Vorreiterrolle.

Zugunsten der Natur

Die Vereinsanlage liegt gleich nebenan, Spielplatz, Wiese und Grillecke sind schon vorhanden. Da dachte sich der Verein, diese Fläche nachhaltig zugunsten der Natur zu nutzen.

Der Ortsrat Kästorf spendierte einen Apfelbaum der Sorte Jamba, Ratsfrau Rita Wendig kam mit einer Reneclaude, Jörg Schmidt vom Bezirksverband der Gartenfreunde steuerte eine Süßkirsche bei, und auch von Vereinsmitgliedern wurden Bäumchen und Sträucher gestiftet.

Bunte Obstmischung

„Apfel, Hauszwetsche, Quitte“, nannte Vogel einige Beispiele. Und das ist noch nicht alles. „Im Frühjahr werden wir noch ein paar Sträucher mit Beerenobst anpflanzen, und wir wollen Insektenunterkünfte und Vogelnistplätze hier schaffen“, berichtete der Vorsitzende.

Zwischen den Pflanzen ist eine bunte Blühwiese geplant, der Verein will für eine automatische Bewässerung der 300 Quadratmeter großen Fläche sorgen.

Finanzielle Unterstützung

„Der Bund für Umwelt und Naturschutz bezuschusst Streuobstwiesen“, geht Vogel davon aus, dass die Unterhaltung der Streuobstwiese dank der Fördermittel problemlos funktioniert, um die Pflege werden sich die Vereinsmitglieder in Gemeinschaftsarbeit kümmern.

Auf dem Vereinsgelände sind alle knapp 30 bebauten Parzellen verpachtet, viele davon an junge Familien mit Kindern. Auf die drei freien, unbebauten Parzellen will der Verein im Frühjahr Unterstände bauen. „Dann lässt sich das leichter verpachten“, geht Vogel davon aus, dass dann im nächsten Sommer alle Parzellen besetzt sind.

Von Christina Rudert

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