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Gifhorn Stadt Kommunistisches Känguru begeistert das Publikum
Gifhorn Gifhorn Stadt Kommunistisches Känguru begeistert das Publikum
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06:00 25.11.2018
Die Känguru-Chroniken: Das Publikum in der Gifhorner Stadthalle war begeistert. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Das Altonaer Theater hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte über das kommunistische Känguru auf die Bühne zu bringen – und landete damit einen überaus kurzweiligen Erfolg, der das Publikum auch in der Gifhorner Stadthalle begeisterte.

Fünf Schauspieler, drei Charaktere

In der Inszenierung von Hans Schernthaner schaffen es fünf Schauspieler, 13 Charaktere in herrlich leichter Wandlungsfähigkeit darzustellen. Das Bühnenbild von Sonja Zander bleibt in schwarz-weiß, der Hintergrund wird von Wänden im Grundriss-Plan gebildet, die gleichzeitig die Funktion von Türen, Schränken und Tafeln haben, an die der fehlende Garderobenhaken oder der Plattenspieler einfach aufgezeichnet werden.

Einzug mit Marx-Büste

Selbstironisch und mit Schreibblockade hockt der Anarchist und Autor Kling (Stefan Möller-Titel) im Pyjama auf dem Sofa, als das Känguru (Yannik Nowak) mitsamt Marx-Büste bei ihm einzieht. Facettenreich und immer mit lockeren Sprüchen das „Schweinesystem“ kritisierend reden sich die beiden in ihren Debatten in Begeisterung. Ein Zitat jagt das nächste, allerdings mit neuer, komisch-treffender Zuordnung.

Forcierendes Klavierspiel

Eine wichtige Rolle kommt dem Musiker (Florian Miro als Uwe-Marc, Richter, Radiosprecher) zu, dessen Klavierspiel die Szenen nicht nur untermalt, sondern erst richtig forciert. Katrin Gerken überzeugt mit Hitler-Bärtchen oder in der Bar ebenso wie Johannes Merz als Bankberater, Psychiater oder Polizist.

Ein gut unterhaltenes Publikum spendete zum Schluss begeisterten Beifall.

Von Stephanie Dorer

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