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K114: Grüner Pfeil löst Stau-Probleme nicht

Gifhorn K114: Grüner Pfeil löst Stau-Probleme nicht

Gifhorn. Mit einem signalgesteuerten grünen Abbiege-Pfeil wollte Gifhorns SPD den morgendlichen Stau im Berufsverkehr auf der Wolfsburger Straße in den Griff bekommen. Im Verkehrsausschuss zogen die Sozialdemokraten gestern ihren Antrag zurück.

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Kein grüner Abbiegepfeil an der Wolfsburger Straße: Die Stadtverwaltung soll sich nun mit dem Bau einer neuen Ampelanlage oder dem Bau eines Kreisverkehrs befassen.

Quelle: Michael Uhmeyer

Stattdessen gab’s einen Prüfauftrag für die Verwaltung zum Bau einer neuen Ampelanlage oder eines Kreisels - in Absprache mit dem Kreis.

Der grüne Abbiege-Pfeil sei zwar für 8000 bis 10.000 Euro zu haben, da die Ampelanlage jedoch inzwischen älter als 20 Jahre sei, müsste die Stadt vermutlich eine komplett neue Ampelanlage an der Einmündung Kreisstraße 114/Wolfsburger Straße kaufen, so Fachbereichsleiterin Elke Rohbeck. Zudem müsste die Wolfsburger Straße - sie ist nicht breit genug - an der Kreuzung umgebaut werden. Ein Abbiege-Pfeil aus Blech komme als Billig-Lösung nicht in Frage. „Das hat der Kreis abgelehnt“, so die Fachbereichsleiterin.

Vergeblich hatte für die SPD Boris Jülge auf eine schnelle Lösung gedrängt. „Täglich stehen mehr als 7000 VW-Mitarbeiter im Stau - das ist unerträglich.“

Nur mit einem Abbiege-Pfeil mochte sich Nicole Wockenfuß nicht anfreunden. „Es darf an dieser Stelle keine Flickschusterei geben“, so die Grünen-Ratsfrau. Zudem denke der Kreis über eine Aufstockung der K 114 zur Bundesstraße nach.

„Wir sollten das Ende des Umleitungsverkehrs an der B 4 abwarten“, ergänzte Jürgen Völke (ULG). Zudem werde bereits ein Kreisel-Bau an der Wolfsburger Straße diskutiert.

Kreisel-Neubau oder eine komplett neue Ampelanlage: Am Ende gab der Verkehrsausschuss der Verwaltung den Auftrag, beide Optionen abzuprüfen. Dazu gehört auch der mögliche Ankauf von Grundstücken.

ust

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