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Gifhorn Stadt K 114: Jungschwan sorgt für Rettungsaktion
Gifhorn Gifhorn Stadt K 114: Jungschwan sorgt für Rettungsaktion
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23:00 05.11.2012
Ungewöhnliche Rettungsaktion auf der Kreisstraße 114: Hermann Plagge und Sandra Breyer helfen dem geschwächten Jungschwan. Quelle: Photowerk (sp)
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Gifhorn

Gegen 9.15 Uhr war Britta Kubsch mit ihrem Rad unterwegs - und entdeckte den verängstigten Jungschwan am Straßenrand. „Ich bin froh, dass ich Unterstützung hatte“, sagt die Isenbüttelerin. Sandra Breyer und Hermann Plagge hätten ihre Wagen sofort gestoppt. Mit angeschalteten Warnblinklichtern wurde die „Schwan-Fundstelle“ abgesichert.

„Der Jungschwan hat vermutlich den Anschluss an seine Familie verpasst“, vermutet Landwirt und Jagdpächter Hermann Plagge. Der 65-Jährige nimmt an, dass der Schwan zu zwei Alt- und zwei Jungtieren gehört, die sich häufig hinter der Kanal-Unterführung aufhalten.

Mit geübtem Griff packte Plagge Minuten später den Hals des fauchenden Jungtieres und trug es gemeinsam mit Sandra Breyer zu deren Fahrzeug. Dann ging‘s ab zum Leiferder Nabu.

„Der etwa sechs Monate alte Jungschwan ist für sein Alter zu leicht - er muss nun entwurmt, tierärztlich untersucht und aufgepäppelt werden“, sagt Bärbel Rogoschik, Chefin des Artenschutzzentrums. Im Anschluss werde gemeinsam mit Jagdpächter Hermann Plagge die Möglichkeit einer Auswilderung geprüft.

„Doch nicht jeder Schwan, der im Winter regungslos an einer Stelle verharrt, ist krank“, weiß die Nabu-Expertin. Schwäne würden im Winter häufig mehrere Tage an einer Stelle sitzen. „Um Kraft und Energie zu sparen“, erklärt Rogoschik das ungewöhnliche Verhalten der stolzen Vögel.

ust

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