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Gifhorn Stadt Junger Filmemacher startet bei Festival
Gifhorn Gifhorn Stadt Junger Filmemacher startet bei Festival
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00:18 23.11.2017
Leidenschaftlicher Filmemacher: Victor Gütay ist jetzt sogar für einen Preis nominiert. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Sein jüngster Film gehört zu sechs Beiträgen, die in der Kategorie Newcomer beim Christian-Tasche-Filmpreis in Unna nominiert worden sind.

„Das macht mein Team und mich schon ein wenig stolz“, sagt Victor Gütay, der seit seinem dritten Lebensjahr in Gifhorn lebt. „Bereits mit sechs Jahren habe ich meinen ersten Film auf den Weg gebracht – mit der so genannten Stop-Motion-Technik“, erzählt der 17-Jährige. „Die Stop Motion Technik basiert darauf, dass man viele Einzelbilder von Lego-Figuren macht, die Figuren werden zwischen den Bildern immer ein kleines Stück bewegt – am Ende entsteht daraus ein Film.“

„Mit neun Jahren habe ich dann entdeckt, dass die Fotokamera meiner Eltern eine Video-Funktion hat, nur wenig später schrieb ich bei einem Klassenprojekt mein erstes kleines Drehbuch“, berichtet Gütay. Im Alter von zwölf Jahren drehte Gütay seinen ersten Gruselfilm. „Um eine Mitschülerin zu erschrecken“, erinnert er sich schmunzelnd.

2014 wurde es erstmals richtig professionell: Es entstand mit „Verachtung“ der erste Kurzfilm des OHG-Schülers – er hat eine Laufzeit von 13 Minuten. 14 Minuten lang ist dann 2016 die zweite Produktion des Jungfilmers aus Gifhorn. „Meron“ ist der Titel des spannenden Filmes, in dem es um Verfolgung und Verfolgungswahn geht. Beide Filme werden beim Filmfestival Aller-Ise-Filmklappe mit Platz eins ausgezeichnet.

Mit „Und alles wird wie früher“ holt sich Gütay 2017 den zweiten Platz bei der Aller-Ise-Filmklappe. Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, dass nach langer Zeit wieder in seine Heimatstadt zurück kehrt – und feststellt, dass nichts mehr so ist wie früher.

Mit diesem Film will Gütay am 22. und 23. November auch die Juroren in Unna überzeugen. „Dass ich dabei sein darf, ist jedoch schon Anerkennung genug“, so der 17-Jährige bescheiden. Pläne für die Zeit nach dem Abitur hat der OHG-Schüler auch schon: „Ich würde gerne etwas machen, das in Richtung Filmregie geht.“

Von Uwe Stadtlich

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