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Junge Störche ohne Nahrung

Landkreis Gifhorn Junge Störche ohne Nahrung

Noch im Mai hatte sich Storchenbeauftragter Hans Jürgen Behrmann über eine erfolgreiche Nachwuchsaufzucht bei den 42 Horstpaaren im Kreisgebiet gefreut - jetzt hat sich das Blatt gewendet. Die lang anhaltende Trockenheit setzt den kleinen Störchen zu. Es gibt bereits Todesfälle.

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Es ist zu trocken: Es gibt nicht ausreichend Nahrung. Einige Jungstörche starben.

Quelle: Archiv

„Schon lange hat es in unserer Region nicht mehr oder nur minimal geregnet“, nennt der Storchenexperte den Grund für die traurige Entwicklung. Das erschwere den Eltern die Nahrungssuche. Vor allem die kleinen Störche seien auf Regenwürmer angewiesen. Allein Mitte letzter Woche habe es von mehreren Horst-Standorten im Kreisgebiet schlechte Nachrichten gegeben, so Behrmann. So sei in Wahrenholz ein „abgeworfenes“ totes Junges (elf Tage alt) von einer Katze gefressen worden. „In Ummern hat ein Altstorch ein schon kompakteres 17 Tage altes und totes Junges bis an den Nestrand gezogen, wo es sich im Gezweig verhakt hat“, so der Storchenfachmann.

Auch in Hoitlingen sei nur noch zwei der zuvor drei kleinen Störche zu sehen. Die Überlebensprognose für eines der etwa drei Wochen alten Jungen - es ist bereits geschwächt - schätzt Behrmann als schlecht ein. „Obwohl beide Eltern gleichzeitig auf Nahrungssuche gehen.“

Lediglich ein Junges ist - wie zuvor schon in Ausbüttel, Knesebeck, Leiferde, Radenbeck und Neudorf-Platendorf - im Nest am Otterzentrum Hankensbüttel. Zwei kleine Störche hat Behrmann hingegen in Rötgesbüttel ausgemacht.

Bei den älteren Jungstörchen habe sich der Nahrungsmangel nicht so gravierend ausgewirkt, denn sie könnten bereits mit Mäusen gefüttert werden. Im Nest auf dem Forsthaus Giebel habe es trotzdem nicht für alle vier Jungen (fast vier Wochen alt) gereicht. Eines der Tiere starb. Auch in Wesendorf sei die Jungenzahl von vier auf drei geschrumpft.

ust

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