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Junge Flüchtlinge ohne Eltern: Es fehlen Kapazitäten

Landkreis Gifhorn Junge Flüchtlinge ohne Eltern: Es fehlen Kapazitäten

Landkreis Gifhorn. Vor Krieg, Terror und Zerstörung fliehen auch immer mehr Kinder und Jugendliche ohne ihre Eltern nach Europa. Für 108 dieser minderjährigen und unbegleiteten Flüchtlinge ist der Landkreis Gifhorn verantwortlich. Das Thema beschäftigte am Dienstag den Jugendhilfeausschuss.

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Ohne Eltern geflüchtet: Aktuell hat der Kreis Gifhorn 108 Minderjährige zu betreuen, doch es mangelt an Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten.

„Nach dem derzeitigen Stand sind wir in der Pflicht, 2,2 Prozent aller unbegleiteten und minderjährigen Flüchtlinge aufzunehmen, die in Niedersachsen ankommen“, erläutert Silvia Böker, Abteilungsleiterin Wirtschaftliche Jugendhilfe bei der Kreisverwaltung.

Da es im Kreis nicht ausreichend Möglichkeiten gebe, um diese Kinder und Jugendlichen aufzunehmen und fachgerecht zu betreuen, seien viele dieser jungen Flüchtlinge außerhalb des Kreisgebietes untergebracht. 19 lebten derzeit in Wohnungen im Kreisgebiet, 26 im Gifhorner Stadtgebiet, 16 in Wolfsburg/Celle und Hannover, elf in Schleswig-Holstein, zwölf in Sachsen-Anhalt, ein Flüchtling in Hamburg, sieben in Bielefeld, acht bei Verwandten und sieben weitere junge Flüchtlinge in Pflegefamilien.

Der größte Teil der minderjährigen Flüchtlinge stamme aus Afghanistan (52), 26 aus Syrien, weitere dieser Flüchtlinge stammen aus dem Irak, Marokko oder aus Pakistan. „Es gibt inzwischen mehr Zuweisungen aus dem afrikanischen Raum“, informierte eine Sprecherin der Kreisverwaltung die Politik.

Seit November seien Kosten von 352.000 Euro angefallen.

ust

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