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Jugendtreff: Neubau, Umbau oder Umzug?

Isenbüttel Jugendtreff: Neubau, Umbau oder Umzug?

Isenbüttel . Neubau am Jugendplatz, Umzug in freie Räume im Schulzentrum oder Umbau am jetzigen Standort: Was soll mit dem Isenbütteler Jugendtreff geschehen? Vor- und Nachteile sowie Kosten werden am Donnerstag, 13. Februar, im Jugend- und Sozialausschuss diskutiert. Los geht‘s um 17 Uhr im Ratssaal in Isenbüttel, die Sitzung ist öffentlich.

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Jugendtreff: Die Räume sind alles andere als ideal - die Politik berät jetzt über Neubau am Jugendplatz, Umzug ins Schulzentrum oder Umbau am jetzigen Standort.

Quelle: Bastian Till Nowak (Archiv) / Ron Niebuhr (Archiv)

Zusammen mit der Zielgruppe hat die Jugendförderung alle drei Varianten beleuchtet.

Umzug ins Schulzentrum: Der alte Naturwissenschaftsraum könnte für 12.000 Euro in einen Jugendtreff umgebaut werden, der Werkraum für 41.000 Euro - die günstigste Möglichkeit ist dabei aber auch die schlechteste, denn sie wäre keine Verbesserung im Vergleich zum jetzigen Standort: Der Naturwissenschaftsraum ist im Obergeschoss, die Toiletten sind im Erdgeschoss und es gäbe keine räumliche Trennung zum Kindergarten. Zudem grenzt die Fensterfront ans Wohngebiet - die Jugendlichen wünschen sich aber einen ungestörten Ort, um mögliche Konflikte mit Nachbarn von vornherein zu vermeiden. „Ein Umbau des Werkraums entspricht schon eher den Vorstellungen der Jugendlichen“, so Jugendpfleger Thorsten Müller.

Umbau des Jugendtreffs: Ein Umbau des Erdgeschosses würde von den Jugendlichen begrüßt, so Müller, „sie monieren aber weiterhin die eingeschränkte Nutzung des Außenbereichs“. Der Standort ist zwar zentral, doch die Jugendlichen fühlten sich durch Anwohner „bedrängt und gestört“.

Neubau am Jugendplatz: „Die Wahrscheinlichkeit Jugendliche zu erreichen, ist bei einem Neubau am Jugendplatz am größten“, so Müller. Dort halten sich ohnehin viele Jugendliche auf, um das attraktive und von Nachbarn ungestörte Angebot zu nutzen. Die Kosten wären mit etwa 300.000 Euro jedoch enorm.

til

Landjugend: Der Traditionsverein wartet schon lange auf die zugesagte Unterstützung der Gemeinde.

Wie lange friert Landjugend noch?

Isenbüttel . Die Zukunft des Jugendtreffs betrifft nicht nur die Treffbesucher selbst, sondern auch die Isenbütteler Landjugend: Denn so lange nicht klar ist, ob der Jugendtreff sein jetziges Quartier im alten Feuerwehrhaus räumt, ist auch unklar, ob die Landjugend dort einziehen kann – oder ob für sie doch noch ein Neubau nötig wird. Das Warten dauert nun schon so lange, dass sich die Isenbütteler CDU in die Sache eingeschaltet hat.

Was mit dem Jugendtreff geschieht, ist Sache der Samtgemeinde – wo die Landjugend unterkommt, ist Sache der Gemeinde: Zwei Verwaltungen, vereint unterm Dach des Isenbütteler Rathauses, die sich dringend einigen sollten, wenn die Landjugend nicht länger frieren soll. „Wegen der Kälte sind bei den Gruppenabenden inzwischen nur noch wenige und nicht mehr 30 Mitglieder anwesend“, weiß Andreas Rösler, CDU-Fraktionschef im Isenbütteler Gemeinderat. Der Landjugend-Raum an der Mittelstraße ist nicht nur eng und kalt – es ist auch unklar, wie lange die Landjugend dort überhaupt noch unterkommen kann.

Unterstützung bei der Suche, Finanzierung und Einrichtung einer neuen Bleibe hat die Isenbütteler Landjugend längst bei der Gemeinde beantragt: „Konkret zugesichert wurde ein neues Zuhause mehrmals von Bürgermeister Peter Zimmermann bei der Generalversammlung 2013 sowie beim vergangenen Erntedankfest“, fordert Vize-Bürgermeister und CDU-Ratsherr Henning Müller vom sozialdemokratischen Bürgermeister, dass den Worten endlich Taten folgen. „Schließlich setzt sich die Landjugend ununterbrochen und sehr stark für unser Dorf ein.“

til

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