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Gifhorn Stadt Jugendplatz: Was für Politiker-Zoff sorgte, ist für Jugendliche kein Problem
Gifhorn Gifhorn Stadt Jugendplatz: Was für Politiker-Zoff sorgte, ist für Jugendliche kein Problem
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23:00 10.10.2012
Gutes Miteinander: Die Betreuer der Samtgemeinde sind auf dem Isenbütteler Jugendplatz gern gesehen – seit Juni sind sie dort präsent, inzwischen drei Mal pro Woche. Quelle: Ron Niebuhr
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Seit Mitte Juni ist die Jugendförderung auf dem Platz mit zwei Betreuern präsent - anfangs zwei Mal pro Woche je fünf Stunden, mittlerweile drei Mal. Gut 20 Jugendliche aus der ganzen Samtgemeinde nehmen das Angebot an. „Sie suchen das Gespräch mit uns, leihen sich Sportgeräte aus oder kaufen Getränke“, berichtet Wendt. Und wenn die Betreuer ein paar Runden Basketball oder Fußball mitspielen, habe auch niemand etwas dagegen.

Es gilt: „Wir mischen uns so wenig ein wie möglich. Und wir bedrängen niemanden“, betont Wendt. Überwiegend laufe es ja auch reibungslos auf dem Jugendplatz - trotz großer Altersunterschiede. Natürlich wichen Jüngere zurück, wenn Ältere den Bolzplatz für sich beanspruchen. Aber oft entwickele sich ein faires Miteinander: „Sie bilden einfach gemischte Teams.“

An der Präsenz der Jugendförderung störe sich niemand, die Jugendlichen fühlten sich in ihrem Freiraum kaum beschnitten. Wer mit den Betreuern nichts zu tun haben möchte, zieht sich einfach in einen anderen Bereich zurück - der Platz ist ja groß genug. Jugendpfleger Müller und Betreuerin Wendt sind zuversichtlich, dass einige Stammgäste des Jugendplatzes in den Wintermonaten im Jugendtreff vorbeischauen: „Wir haben jetzt die Chance, ihn neu aufzubauen.“

rn

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