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Gifhorn Stadt Jugendplatz: SPD versucht Einigung
Gifhorn Gifhorn Stadt Jugendplatz: SPD versucht Einigung
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22:45 27.06.2011
Ungewisse Zukunft: Ob die Jugendförderung auf dem Jugendplatz aktiv wird, steht weiter in den Sternen. Quelle: Nowak (Archiv)
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Die Spende ließ den Streit eskalieren: Hässlich sei der Container, meinten CDU und IWG. Der Jugendplatz solle in Selbstverwaltung bleiben, nicht beaufsichtigt werden. Hinter verschlossener Tür entschieden sie mit ihrer Mehrheit im Verwaltungsausschuss, dass der Container wieder weg soll.

Die SPD plädierte für eine öffentliche Behandlung im Rat, da schaltete IWG-Fraktionschef Hartmut Korban die Kommunalaufsicht ein. Und die habe laut Korban mitgeteilt, dass die Entscheidung des Verwaltungsausschusses bindend sei. Tatsächlich taucht das Thema anders als geplant nicht auf der Tagesordnung zur morgigen Ratssitzung auf.

CDU und IWG lehnten die Spende ohne Not ab, „obwohl alle Ratsmitglieder wissen, dass sowohl Beschlusslage des Rates als auch Vermerk der Jugendförderung die Notwendigkeit eines Domizils klar deutlich gemacht haben“, kritisiert Rautenbach in einem neuen Antrag – und räumt gleichsam ein: „Dies gilt auch für die SPD, die mit ihrer spontanen Aktion zu Irritation und Ärger bei den anderen Fraktionen geführt hat.“

Er fordert, dass neu entschieden wird – dann aber wiederum hinter verschlossener Tür im Verwaltungsausschuss.

til

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