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Jugendplatz-Konzept heißt „Weiter so“

Isenbüttel Jugendplatz-Konzept heißt „Weiter so“

Isenbüttel . Die Jugendlichen bolzen, skaten und chillen. Und die Politiker? Die reden. Knapp zwei Stunden diskutierten Bauausschuss sowie Sport-, Jugend- und Kulturausschuss am Mittwochabend über die Zukunft des Isenbütteler Jugendplatzes – und hinterher waren die Politiker genauso weit, wie schon vor zwei Jahren.

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Isenbüttel: Der Jugendplatz wird längst genutzt, während die Politik immer noch über ein Konzept diskutiert.

Quelle: Nowak

Schon vor der Fertigstellung des Jugendplatzes regte Tanja Caesar (IWG) im Juni 2009 an, ein pädagogisches Konzept zu erarbeiten. Lange geschah nichts, bis die SPD im August 2010 – der Jugendplatz war fast fertig – einen entsprechenden Antrag stellte. Ein Arbeitskreis sollte gebildet werden. Während sich die Jugendlichen ihr neues Areal längst eroberten, konnten die Politiker aber einfach keinen passenden Termin finden.

Mai 2011: Die Kommunalwahl naht, und der vor fast einem Jahr gegründete Arbeitskreis tritt erstmals zusammen. Immer noch soll ein Konzept her, doch zunächst werden Wünsche formuliert. Der Platz solle bei den Jugendlichen ein Bewusstsein für Werte schaffen und ihnen Konsequenzen ihres Handelns aufzeigen. Er solle selbstverwaltet bleiben, die Jugendförderung der Samtgemeinde könne sich mit Aktionen einklinken.

Seit der Forderung nach einem Konzept sind zwei Jahre vergangen. Und am Mittwochabend stellte Uwe Karls (SPD) nun fest: „Wir können als Gemeinde nur einen Rahmen abstecken, aber kein pädagogisches Konzept erarbeiten – die Jugendförderung weiß am besten, wie man das angeht. Und am Ende entscheiden eh die Jugendlichen, was angenommen wird und was nicht.“

Auch Horst-Diether Herrmann (CDU) empfahl: „Wir sollten alles so lassen, wie es ist – die Jugendförderung kann gern aktiv werden, aber es darf uns nichts kosten!“


Streit um Container: Diskussion nicht vorbei

Obwohl die Politiker am Mittwochabend feststellten, dass sie selbst gar kein pädagogisches Konzept für den Isenbütteler Jugendplatz erarbeiten können, ist die Diskussion um den Einsatz der Jugendförderung auf dem Areal damit noch lange nicht beendet: Die eigentliche Frage – ob der umstrittene Container zum Lagern von Grill und Sportgeräten stehen bleiben darf oder nicht – wurde nämlich nicht geklärt.

Rückblick: CDU und IWG lehnten mit ihrer Mehrheit die Investition von 1000 Euro für einen Container ab. Den wünschte sich die Jugendförderung, um ihre Sachen unterstellen zu können – sofern sie denn auf dem Jugendplatz aktiv werden soll. Die SPD umging die Abstimmung kurzerhand mit einer Spende. Seitdem steht der mit Parteigeldern finanzierte Container auf dem Jugendplatz – und spaltet die Gemüter.

Die Entscheidung über den Container soll nun im Gemeinderat fallen. Der tagt am Mittwoch, 29. Juni, ab 19 Uhr im Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich.

til

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